29. März 2017 | Wirtschaft

Variables IML im Thermoformen

Variables IML im Thermoformen
Die Form-, Füll- und Schließmaschine Illig FSL 48 ermöglicht das hygienische Abfüllen und Verpacken insbesondere von Molkereiprodukten
Quelle: Illig

Die vielfältigen Möglichkeiten des In-Mold Labeling im Thermoformen (IML-T) demonstriert der Systemanbieter für Thermoformung Illig, Heilbronn, in Kombination mit dem sauberen und hygienischen Abfüllen und Verpacken von Molkereiprodukten. Mit Live-Vorführungen zeigt der Maschinenbauer die Fertigung von Rechteck-Bechern aus Polypropylen auf der IML-T-Produktionslinie IC-RDM 70K, Formfläche 680 mm x 300 mm, zusammen mit der kompakten IML-Einheit RDML 70b.

Das eingesetzte 18-fach-Werkzeug produziert gleichzeitig drei unterschiedliche Dekore mit einem stündlichen Ausstoß von 17.280 Bechern. Diese werden direkt beim Formen auf allen 4 Seitenwänden und auf dem Becherboden in Fotoqualität dekoriert. Unter Kostengesichtspunkten schneide das Heilbronner IML-Thermoformen günstiger ab als beispielsweise das fürs Dekorieren von Kunststoffverpackungen ebenfalls genutzte IML-Spritzgießen. Man biete derzeit als einziger Maschinenbauer das IML-T mit allen dafür notwendigen, optimal aufeinander abgestimmten Technologiemodulen komplett aus einer Hand, heißt es von diesem Aussteller weiter. Umgesetzt werden auch IML-T-Anlagen integriert in Form-, Füll- und Schließanlagen (FSL-Anlagen) zur sauberen und hygienischen Produktion speziell in der Molkereiindustrie.

Unterschiedliche Hygieneanforderungen

Die konzipierte Form-, Füll- und Schließanlage FSL 48 ist auf die Anforderungen der Lebensmittel- und insbesondere der Molkereiindustrie ausgerichtet. Der auf CIP (Cleaning in Place) und SIP (Sterilisation in Place) konstruierte Füller kann technisch so ausgestattet werden, dass er den unterschiedlichen Hygieneanforderungen der Lebensmittelindustrie bis hin zur Hygieneklasse IV nach VDMA (hygienische Abfüllmaschinen) entspricht.

Auf der FSL 48 lassen sich alle gängigen und für FFS-Linien geeigneten Folienmaterialien verarbeiten wie PS, PP, Multilayer-Material (z. B. PS/EVOH/PE), APET und sogar Folien aus dem Biopolymer PLA (Polymilchsäure).

 

interpack 2017, Halle 6, Stand E 02

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