01. Februar 2014 | Produkte | Exklusiv

Migration von Nanopartikeln

Können Nanomaterialien aus Lebensmittelverpackungen migrieren, hinterfragt unser Autor, Johannes Bott, Fraunhofer IVV (Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung), Freising, in der TWB der aktuellen Verpackungs-Rundschau 2/14:

Lebensmittelverpackungen können durch den Einsatz von Nanomaterialien erheblich in ihren Eigenschaften verbessert werden. Polymere, denen beispielsweise Nano-Ton-Partikel (Nanoclay) hinzugesetzt werden, weisen im Vergleich zum reinen Polymer eine höhere mechanische und thermische Belastbarkeit sowie bessere Barriereeigenschaften auf. Mit Nanotechnologie lassen sich auch aktive Verpackungssysteme realisieren. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Verwendung von Nanosilber.

Die von der Oberfläche abgelösten Silberionen weisen eine hohe antimikrobielle Wirkung auf, wodurch die Haltbarkeit des Lebensmittels verlängert wird. Allerdings ist sein Einsatz innerhalb der EU bislang noch nicht zugelassen. Die positiven Eigenschaften nano-skaliger Substanzen verhalfen der Nanotechnologie zu einem rasanten Wachstum. Den fortschrittlichen Eigenschaften dieser Produkte stehen jedoch gesundheitliche und ökologische Bedenken gegenüber. Hier besteht noch erheblicher Forschungsbedarf.  Einen Überblick gibt das Statuspapier des Dechema/VCI-Arbeitskreises „Responsible Production and Use of Nanomaterials“.

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