23. Februar 2017 | Wirtschaft

105 Jahre Fritz Landmann

105 Jahre Fritz Landmann
Fritz Landmann wirkt mit seinem Vermächtnis bis in die Gegenwart und hält den Gedanken des Wissenstransfers und der Ausbildung junger Menschen aufrecht
Quelle: Fritz-Landmann-Stiftung

Im Jahr 2017 jährt sich der Geburtstag von Fritz Landmann, Nachfolger des Firmengründers der Altonaer Wellpappenfabrik, zum 105. Mal. Der am 16. Februar 1912 geborene Unternehmer führte die spätere Panther-Gruppe von 1945 bis 1968 und bereitete den Weg für die erfolgreiche Entwicklung der heutigen Panther Packaging.

Bis in die Gegenwart ist die Unternehmensgruppe eng mit den Werten und Zielsetzungen von F. Landmann verbunden: Seit der weitsichtige Geschäftsmann einen Teil seines Vermögens in die nach ihm benannte Stiftung einbrachte, fühlt sich jede Nachfolgegeneration des Familienunternehmens seinem Vermächtnis.

Papier und Verpackung im Fokus

Die Aufgabe der Stiftung besteht von Anbeginn in der Förderung von Aus- und Weiterbildung in der papierherstellenden und papierverarbeitenden Industrie. Für diese Zwecke hat die Stiftung den Angaben nach bis heute mehr als 11 Mio. Euro gespendet. Zu den geförderten Institutionen zählen die HWTK Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig, das Papierzentrum Gernsbach, die Beuth Hochschule für Technik, Berlin, die WAK in Elmshorn, das Altenburger P2V Zentrum, um nur einige zu nennen. Die Mittel fließen in Projekte, die Fachwissen und praktische Fähigkeiten in Berufsbildern wie Packmitteltechnologen oder Papiertechnologen vermitteln.

Im Verlauf der Stiftungstätigkeit entstanden außerdem zwei Internate bei überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen im Norden und im Süden Deutschlands, die zum landesweiten Know-how-Transfer in der Papier- und Verpackungsindustrie beitragen.

Generationenübergreifend wirkt das Vermächtnis des Unternehmers auch über den gegenwärtigen Zeitpunkt hinaus: Die für Fritz Landmann kennzeichnende Fürsorglichkeit gegenüber den Mitarbeitern des Unternehmens und seine Zukunftsgerichtetheit veranlasste ihn auch, die Fritz Landmann Unterstützungskasse zu gründen. Bis heute zahlt sie Zusatz- oder Witwenrenten an Pensionäre aus. Über 180 Personen zählt der Kreis ehemaliger Mitarbeiter, die in den Genuss dieser Leistungen kamen und kommen, die sich aktuell schon auf etwa 18 Mio. Euro belaufen.

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