08. März 2017 | Wirtschaft

E+H: Wachstum mit Abstrichen

Endress + Hauser hat im schwierigen Marktumfeld des vergangenen Jahres Wachstum in lokalen Währungen erzielt. Nach Angaben des Messgeräteherstellers schrumpfte der konsolidierte Umsatz in Euro dagegen um 0,2 % auf knapp über 2,1 Milliarden Euro. Dieser Rückgang sei vor allem durch Wechselkurseffekte bedingt. In lokalen Währungen lag das Wachstum 2016 bei 2,1 %.

Den vorläufigen Geschäftszahlen gemäß behielt das Unternehmen die Kosten im Griff. „Zwar ist die Umsatzrendite gesunken, aber wir bewegen uns nach wie vor auf einem sehr guten Niveau“, betont Chief Financial Officer Dr. Luc Schultheiss.

Gut im Branchenvergleich

Laut CEO Matthias Altendorf hinterließen das langsamere globale Wirtschaftswachstum wie auch der Wandel der Weltwirtschaft ihre Spuren in den Geschäftszahlen. Zugleich hätten einzelne Ländergesellschaften mit strukturellen Problemen gekämpft. „Zwei Drittel unseres Vertriebs haben Wachstum erzielt und profitabel gearbeitet“, so der Firmenchef. „Dennoch haben wir unsere ehrgeizigen Ziele nicht erreicht. Im Branchenvergleich haben wir uns aber gut geschlagen.“

Ende 2016 zählte die Firmengruppe weltweit 13.003 Beschäftigte, 51 mehr als vor Jahresfrist.

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