Die Ansprüche an eine professionelle Produktpräsentation im Handel sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Damit einher geht eine wachsende Nachfrage nach hochwertigen POS-Lösungen wie Langzeitdisplays (Permanent Displays) und Shopsystemen. Aus diesem Grund hat die STI Group zum 1.07.2010 die restlichen 50 % der Anteile des in 2008 gemeinsam mit der Ritzi GmbH gegründeten Joint Ventures STI & Ritzi GmbH übernommen.
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Bis Ende 2011 sollen in Europa weitere Produktionsstandorte für den Bereich Permanent Displays in die STI Group integriert werden. Foto: STI |
„Durch diese Maßnahme erreichen wir eine Stärkung unserer Division Permanent Displays und Shop-in-Shop-Systeme in der STI Group“, so die Überzeugung von Prof. Dr. Frank Ohle, CEO der STI Group, der die Kompetenz und die Wachstumsgeschwindigkeit in diesem Marktsegment zukünftig deutlich erhöhen möchte.
Über 20 Design-Center
Die Aktivitäten für den Bereich hochwertiger POS-Lösungen werden für den deutschsprachigen Raum am Standort Bad Homburg gebündelt. Der Produktionsstandort in Gdynia (Nähe Danzig / Polen) ist ebenso Bestandteil des Netzwerks wie das Sourcing Office in Hongkong. Die Design-Center an den über 20 Standorten der STI Group sind weltweit vernetzt, sodass Kunden das internationale Know-how, aber auch die Kreativität der mehr als 200 Designer nutzen können.
Nach Aussage von Ohle sollen bis Ende 2011 in Europa weitere Produktionsstandorte für den Bereich Permanent Displays in die STI Group integriert und das weltweite Designernetzwerk ausgeweitet werden. „Zahlreiche Projektbeispiele aus den letzten Monaten zeigen“, so Norman Thom, Geschäftsführer der Division Permanent Displays und Shop-in-Shop-Systeme, „dass POS-Kampagnen zunehmend international gesteuert werden und unsere Kunden diesen Anspruch auch an uns als ihren Partner haben.“
Als nach eigenen Angaben führender europäischer Displayanbieter erwirtschaftete die STI Group in 2009 an 14 Produktionsstandorten in Deutschland, Australien, England, Polen, Rumänien, Tschechien und Ungarn einen Umsatz von rund 260 Mio. Euro. Rund die Hälfte der europaweit größten Konsumgüterhersteller (FMCG) sowie führende Industriegüterunternehmen und Handelskonzerne zählen zu den wichtigsten Kunden, darunter 20 der deutschen Top-30-Konzerne.