Mit einem großen Auftragsbestand aus dem Jahr 2008 und dem insgesamt nur gering rückläufigen Auftragseingang blieb die Geschäftsentwicklung von Bosch Packaging Technology, Waiblingen, in 2009 relativ stabil. Das Unternehmen erwirtschaftete nach eigenen Angaben 2009 einen Umsatz von rund 675 Mio. Euro. Dies seien rund 4 % weniger als im Jahr zuvor. Einschließlich der in 2008 erworbenen Paal Verpackungsmaschinen GmbH lag der Umsatz in 2009 bei 703 Mio. Euro.
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Standort Hangzhou.
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„Trotz des konjunkturellen Abschwungs konnten wir uns im globalen Markt behaupten“, sagt Friedbert Klefenz, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Packaging Technology, dem größten deutschen Verpackungsmaschinenunternehmen. Und weiter: „Unsere Umsatzentwicklung in 2009 wurde zwar wie erwartet durch das schwierige, wirtschaftliche Umfeld beeinflusst. In den ersten Monaten des Jahres 2009 betraf dies vor allem den Nahrungsmittel- und Süßwarenbereich. In der 2. Jahreshälfte ging es jedoch wieder aufwärts. Unsere Pharma- und Service-Sparte spürten hingegen in Summe fast nichts von der Krise. Sie hielten ihr hohes Auftragsniveau.“ (letzte Bosch-Zahlen in VR-News 15.12.09)
Gerade heute bewähre sich auch die konsequente Internationalisierung, so Klefenz: „Bosch ist ein globales Unternehmen, das lokal stark verankert ist. Durch diese internationale Aufstellung stärken wir unsere Ertragskraft“. 86 % des Umsatzes in 2009 erwirtschaftete der Bereich Packaging außerhalb von Deutschland. Die stärksten Märkte waren dabei Europa inklusive Osteuropa (50 %), Nordamerika (23 %) und Asien. Hier erwirtschaftete das Unternehmen im vergangenen Jahr 20 % des Gesamtumsatzes mit der klaren Tendenz zu weiterem Wachstum. Für die zukünftige Geschäftsentwicklung sieht Klefenz gute Perspektiven.
China ist wichtigster Wachstumsmarkt für Bosch
Bosch Packaging Technology profitiere von der dynamischen Entwicklung in den Emerging Markets. Hier ist das Ziel des Unternehmens, die Marktstellung in seinen Kernbereichen weiter auszubauen. Am chinesischen Bosch Standort Hangzhou verdoppelte das Unternehmen daher Anfang dieses Jahres seine Produktionskapazität und erweiterte die Produktionsfläche auf 9000 m². Von Hangzhou aus bedient Bosch in erster Linie die Nachfrage nach kosteneffizienten, aber qualitativ hochwertigen Produkten, die lokal entwickelt und gefertigt werden. Auch steige die Nachfrage nach komplexen Hochleistungsanlagen, die mit Unterstützung der europäischen Bosch-Werke produziert werden.
In 2009 wies die Region Asien laut Klefenz das stärkste Wachstum beim Auftragseingang des Unternehmens auf. Die Pharmasparte spiele dabei eine zentrale Rolle. Rund die Hälfte des Auftrageingangs in 2009 erwirtschaftete man mit Pharmaprodukten. Auch bei den Bosch Sparten Nahrungsmittel und Süßwaren, die im vergangenen Jahr 35 % bzw. 14 % zum Auftrageingang beisteuerten, gewinnt der asiatische Markt an Gewicht. Bosch beliefert die Nahrungsmittel- und Süßwaren-Industrie, auch mit kompletten Linien made in China.
ProPak China 2010
Auf der ProPak China zeigt Bosch in der International Hall Prozess- und Verpackungskompetenz für den chinesischen Markt. Erstmals in China präsentiert man vertikale Schlauchbeutelmaschinen des Typs SVI. In Kombination dazu neu für den chinesischen Markt den Schneckendosierer FVS 3201. Das Gesamtkonzept des FVS 3201 ist für eine hohe Lebensmittelsicherheit ausgelegt und erfülle die Anforderungen der neuen chinesischen Lebensmittelgesetze.