Die Hertel & Co. GmbH investiert rund 6,8 Mio. Euro in ein neues Verpackungswerk – der Spatenstich für den Neubau fand vor wenigen Tagen im Gewerbegebiet am Oschenberg in Bayreuth statt. Der „grüne“ Neubau – knapp 3000 m² werden für die Fertigung zur Verfügung stehen, ca. 1.800 m² für das Lager und 400 m² für die Verwaltung – wurde nach Angaben der Geschäftsleitung komplett unter ökologischen Gesichtpunkten geplant. Die Investition in eine Heidelberg Speedmaster XL 105 5 Farben + Lackwerk (UV-Lack und Dispersionslack) zur Kapazitätserweiterung runden das Investitionsvorhaben ab; die Abwärme der Maschine soll zur energetischen Versorgung genutzt werden.
1951 von Friedrich Hertel gegründet, beschäftigt das Unternehmen heute etwa 50 Mitarbeiter. Produziert werden neben den klassischen Faltschachteln auch Stülpdeckelkartons (überzogene Kartonagen), Displays, Klarsichtdeckelkartons, Tiefziehteile sowie Medienverpackungen, die u.a. mittels Heißfolienprägung und Sonderlackierungen veredelt werden können. Kunden aus dem Konsumgüterbereich, wie z.B. Glas, Porzellan, Elektronik, Spiele sowie Medien, schätzen nach Unternehmensangaben die innovativen Verpackungssonderlösungen.
Mit dem „grünen“ Neubau soll komplett auf fossile Energie verzichtet werden; die EnEV 2009 wird nach Unternehmensangaben um mehr als 40 % unterschritten. Um dem Umweltschutzgedanken auch auf der Materialseite Rechnung zu tragen, wird dieser Tage die FSC-Zertifizierung im Unternehmen abgeschlossen.