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Branchen-News


29. Juli 2010

Oystar zurück in Gewinnzone

Der weltweit tätige Verpackungsmaschinenbauer Oystar, Karlsruhe/Stutensee, hat nach eigenen Angaben das 1. Halbjahr 2010 mit einem positiven Ergebnis beendet. Mit einem Auftragseingang von 214 Mio. Euro liegen die aktuellen Zahlen 11 % über Vorjahresniveau, der Umsatz ist gegenüber dem 1. Halbjahr 2009 um 10 % auf 198 Mio. Euro gestiegen (siehe weitere VR-News).

„Das gute Ergebnis ist eine direkte Folge des Restrukturierungsprogramms und unserer Vertriebsoffensive, mit der wir vor knapp einem Jahr begonnen haben“, sagte Oystar-CEO Tom Graf. Für dieses Jahr sei noch kein signifikantes Wachstum zu erwarten. „Der Abwärtstrend ist damit aber gestoppt, die erste Phase des Restrukturierungsprogramms erfolgreich abgeschlossen“, so Graf weiter. Gleichzeitig habe sich die relative Profitabilität stark verbessert: „Zwar werden wir noch nicht das Umsatzniveau des Spitzenjahres 2008 erreichen. Entscheidend ist aber, dass wir schon in diesem Jahr ertragsstärker sind als 2008.“ Insgesamt erwirtschaftet Oystar 86 % ihres Umsatzes im Ausland.

Food, Dairy, Consumer und Pharma

Die Maschinenbaugruppe, mit Traditionsunternehmen wie Benhil, Gasti, Erca, A+F, Hassia, IWK, hatte 2009 infolge der weltweiten Wirtschaftskrise seine Kapazitäten der verringerten Nachfrage anpassen müssen. Man hatte dies zu einem grundlegenden Umbau der Unternehmensgruppe genutzt, die in den Jahren zuvor durch Zukäufe stark gewachsen war. So hat die Gruppe die Kompetenzen der aus 14 verschiedenen Gesellschaften bestehenden Unternehmensgruppe in vier Business Units (Food, Dairy, Consumer und Pharma) gebündelt. Im Vertrieb wurden Profit Center nach Produktgruppen mit klaren Verantwortlichkeiten geformt. „Die Planzahlen, die wir mit dem Restrukturierungsprogramm für das erste 1. Halbjahr 2010 angestrebt haben, konnten wir sogar übertreffen“, betonte der COO der Gruppe, Markus Ehl
 

Graf betonte abschließend, dass die Restrukturierung damit noch nicht zu Ende sei. „Wir wollen das Unternehmen nicht nur durch die Krise bringen, sondern auch fit machen für die  Zeit danach. Derzeit arbeiten wir an einer auf Wachstum basierenden Unternehmensstrategie für das Jahr 2015“.