Der positive Ergebnistrend des Salzgitter-Konzerns setzte sich im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2010 mit einem Vorsteuergewinn fort. Dazu trugen die zufriedenstellende Beschäftigungssituation der meisten Produktbereiche und die kräftig anziehenden Verkaufserlöse im Stahlhandel bei.
Der konsolidierte Außenumsatz des Konzerns blieb vornehmlich erlösbedingt mit 4,03 Mrd. Euro noch knapp unter Vorjahresniveau (1. Halbjahr 2009: 4,13 Mrd. Euro). Im 2. Quartal 2010 erzielte Salzgitter AG 18,6 Mio. Euro operativen Vorsteuergewinn (2. Quartal 2009: -96,9 Mio. Euro) und schloss damit das 1. Halbjahr 2010 nach eigenen Angaben mit einem operativen Gewinn vor Steuern von 21,2 Mio. Euro ab (1. Halbjahr 2009: -158,6 Mio. Euro). In den für das Halbjahr ausgewiesenen -5,1 Mio. Euro Vorsteuerresultat (1. Halbjahr 2009: -195,2 Mio. Euro) sind zusätzlich 26,3 Mio. Euro Rückstellungen für strukturverbessernde Maßnahmen berücksichtigt. Das Nachsteuerergebnis belief sich auf -3,5 Mio. Euro (1. Halbjahr 2009: -165,0 Mio. Euro).
Der Geschäftsverlauf des Unternehmensbereiches Technologie mit der Abfüll- und Verpackungstechnik der KHS-Gruppe, Dortmund, ist laut Salzgitter gekennzeichnet von über 40 % gewachsenem Auftragseingang der ersten 6 Monate des Geschäftsjahres 2010, aber auch von einem weiterhin unbefriedigenden Erlösniveau für Getränkeabfüll- und Verpackungsanlagen. Mithilfe zunehmender Effekte des umfassenden Reorganisations- und Kostensenkungsprogramms erzielte die KHS-Gruppe dennoch im 2. Quartal ein positives Vorsteuerergebnis. Der Außenumsatz der Technologiesparte erhöhte sich gegenüber dem schwachen Vorjahreswert um 17 % auf 429,7 Mio. Euro (1. Halbjahr 2009: 367,5 Mio. Euro), das Vorsteuerergebnis verbesserte sich auf -15,7 Mio. Euro (1. Halbjahr 2009: -43,7 Mio. Euro).