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Branchen-News


02. September 2010

Druckmaschinen bieten Karrierechancen

Bei dem Druckmaschinenspezialist manroland werden für das Ausbildungsjahr 2010/2011 insgesamt 84 Jugendlichen mit einem neuen Ausbildungsvertrag berufliche Perspektiven geboten. Wie das Unternehmen mitteilte, begannen am Standort Plauen Anfang August 8 Azubis ihre Ausbildung zum Industrie- oder Zerspanungsmechaniker sowie zum Elektroniker für Betriebstechnik. Ein BA-Student mit der Fachrichtung Technisches Management folgt im Oktober.

In Offenbach vergrößert sich die manroland-Familie um 28 junge Menschen, unter ihnen sind 6 Studierende der Studiengänge Maschinenbau (in Kooperation mit der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden), Mechatronik sowie Elektro- und Informationstechnik (beide in Zusammenarbeit mit der Hochschule Aschaffenburg). In Augsburg starten 47 junge Frauen und Männer ins Berufsleben, davon 4 Verbundstudierende Mechatronik (Ausbildung zum Mechatroniker parallel zum Hochschulstudium Mechatronik im Verbund mit der Hochschule Augsburg) und 2 Kooperationsstudierende Maschinenbau (Ausbildung zum Industriemechaniker parallel zum Hochschulstudium Maschinenbau in Kooperation mit der Hochschule Ulm). Insgesamt lernen 408 Jungen und Mädchen an den manroland-Standorten Augsburg (222), Offenbach (122) und Plauen (64).

3000 wollen zu Heideldruck

Über 150 Jugendliche und junge Erwachsene begannen am 1. September 2010  bundesweit als Auszubildende bzw. Studierende bei der Heidelberger Druckmaschinen AG. Rund 100 sind es am Standort Wiesloch-Walldorf. Weitere Ausbildungsstandorte des Unternehmens sind Amstetten, Brandenburg, Leipzig und Ludwigsburg. Heidelberg bildet in 13 Ausbildungsberufen, mit Schwerpunkt in den Bereichen Mechatronik und Industriemechanik, sowie in neun Bachelor-Studiengängen aus. Die Ausbildungsquote blieb mit rund 6 % im Vergleich zu den vergangenen Jahren stabil.

Insgesamt hatten sich mehr als 3000 Jugendliche beworben. "Durch die große Nachfrage sehen wir uns als innovatives Unternehmen bestätigt, das seinen Auszubildenden eine qualitativ hohe Ausbildung und damit beste Voraussetzungen für den heutigen und zukünftigen Arbeitsmarkt bietet", sagte Werner Bader, Leiter Berufliche Bildung bei Heidelberg. Für die Ausbildungsqualität spreche ebenfalls die geringe Abbrecherquote von weiterhin unter einem Prozent - bundesweit sind es etwa 25 %.