"Nachhaltiges und profitables Wachstum durch Technologie- und Serviceführerschaft", stehen für Prof. Dr.-Ing. Matthias Niemeyer, CEO/CTO der KHS GmbH, Dortmund, weiterhin ganz oben auf der Agenda. Mit einer 140 jährigen Erfahrung der Gruppe der Verpackungs- und Abfülltechnik im Rücken, soll es für den Chef weiterhin dynamisch in allen Werken weltweit weitergehen.
Dr. Niemeyer will "durch technologische Überlegenheit und überragenden Service wachsen" dabei schneller und profitabler sein als der Wettbewerb. Bei einer Veranstaltung vergangene Woche am Standort Kleve (die frühere Kisters, dem Tray- und Shrinkpackerspezialist der Gruppe,) konnte die Gesellschaft wieder Taten sprechen lassen. Ein in den letzten Jahren dramatisch gewandelter Maschinenbauer, mit einem klar strukturierten Aufbau und einer bestens organisierten Produktions- und Ablaufsplanung. Und offensichtlich ist die Denke Niemeyers und seines Vorstandes bei den Mitarbeitern auch in Kleve angekommen. Die KHS-Gruppe peilt für 2012 wieder die 1 Mrd. Euro Umsatzmarke an, nach 917 Mio. Euro mit 4974 Mitarbeitern in 2011. Der Vorstand betonte in Kleve eindeutig, dass die "Produkthoheit" weiterhin in Deutschland verbleibe, nachdem man gerade ein JV in China beendet hat.
PET wächst weiter stark
KHS bestätigt weiterhin den weltweiten Trend beim Wachstum von PET-Linien zu Lasten von Glasgebinden bei Getränken, man beansprucht aber auch die Technologieführerschaft bei Hochleistungs-Dosenanlagen. Insgesamt sei der Start in 2012 vielversprechend, mit einem hohen Auftragseingang und -bestand, einer hohen Auslastung und vielen Innovationen in der Produktröhre. Die "deutlichen Verluste aus dem Geschäftsjahr 2011" bekämpft man schon seit vergangenem Jahr mit einem "Fit4Future"-Programm, dass schon Wirkung zeige, so Dr. Niemeyer. Er will weiterhin in den nächsten drei Jahren jährlich 100 Mio. Euro einsparen und 300 Mio. Euro mehr Umsatz verbuchen.
Zum Schluss verabschiedete der CEO ein Urgestein des Getränke- und Abfüllspezialisten aus seiner Kommunikationsabteilung, Manfred Rückstein verlässt nach 42 (!) Jahren das Unternehmen. Wir sagen fast, denn er wird sich noch um einige Messen und Verbandsaktivitäten für KHS kümmern. Das Team der VR bedankt sich für eine lange und immer höchst angenehme und reibungslose Zusammenarbeit und wünscht Manfred Rückstein eine schöne Zeit. Nicht nur mit dem amtierenden deutschen Fußballmeister Borussia Dortmund!
(ns)