Die Radeberger-Getränkegruppe wehrt sich gegen die Deutsche Umwelthilfe. Diese habe in einer Pressekonferenz in Berlin die
Radeberger Gruppe, die Marke Corona Extra und deren Hersteller, das mexikanische Unternehmen Grupo Modelo, mit falschen und vollkommen haltlosen Vorwürfen angegriffen: Die Radeberger Gruppe deklariere Corona fälschlich als Mehrweg, da die Flaschen nicht nach Mexiko zurücktransportiert würden.
Dazu nimmt Radeberger wie folgt Stellung: "Diese Vorwürfe entbehren jeder Grundlage – und fußen auf einer Fehlinformation der Deutschen Umwelthilfe. Die in der Pressemitteilung zitierte Aussage der Geschäftsleitung der Grupo Modelo in Mexiko ist nicht richtig und muss auf einer Fehlinformation beruhen, das hat uns auch heute Grupo Modelo noch einmal bestätigt."
Mehrweg und Rücktransporte
Die Radeberger Gruppe habe alle Voraussetzungen geschaffen und umgesetzt, um für Corona Extra einen Mehrwegkreislauf zu etablieren. So habe sie nicht nur gemeinsam mit ihrem Vertragspartner Investitionen getätigt, um den sicheren Transport der zurückgegebenen Flaschen nach Mexiko zu gewährleisten und sicherzustellen, dass die Flaschen dort unbeschädigt und wiederbefüllbar ankommen, sie investiere auch jedes Jahr hohe sechsstellige Beträge, um das aufwendige Mehrwegverfahren aufrechtzuerhalten. So wurden nicht nur für mehrere Millionen Euro Mehrwegkästen für die Marke angeschafft, auch der Unterhalt des Mehrwegkreislaufes verursache durch Transporte und komplexe Organisationsabläufe deutlich erhöhte Kosten. Die seit Umstellung der Marke Corona von Einweg auf Mehrweg aufgelaufenen Kosten belaufen sich somit allein bei Radeberger auf einen deutlich zweistelligen Millionen Euro Betrag.
Auch Grupo Modelo trage hohe Mehrkosten durch das in Deutschland etablierte Mehrwegsystem für ihre Marke Corona. Die Vorwürfe der Deutschen Umwelthilfe, die Radeberger Gruppe "täusche den Verbraucher, um Gewinne zu maximieren, sind damit nicht nur nicht haltbar, sondern auch unfair und nicht belegt". Grupo Modelo habe die Wiederverwendung der selbstverständlich und belegbar aus Deutschland zurück geführten Flaschen schriftlich bestätigt, teilt Radeberger heute abschließend mit.