Durch das Recycling gebrauchter Papiersäcke konnte die Repasack GmbH, eine Tochter des Umweltdienstleisters und Rohstoffversorgers Alba Group, in den letzten 20 Jahren knapp 75000 t Kohlendioxid-Emissionen einsparen. Dies entspreche dem Ausstoß eines durchschnittlichen Personenkraftwagens auf einer Strecke von rund 434 Mio. km. Dies sagte Geschäftsführer Frank Kurrat anlässlich des 20-jährigen Firmenjubiläums der Spezialistin für die Aufbereitung gebrauchter Papiersäcke der Industrie zu neuem Sekundärrohstoff.
|
||
Im Zeichen des Papiersackverwertens.
|
Die Repasack wurde von 14 Vertretern der westeuropäischen Sackpapierhersteller und 17 deutschen Papiersackherstellern als Antwort auf die deutsche Verpackungsverordnung gegründet. Heute organisiert die Gesellschaft von ihrem Sitz in Wiesbaden aus als weltweiter Partner von Gewerbe- und Industriekunden die Rücknahme, Sortierung und Verwertung dieser in den deutschen Markt gebrachten Verpackungen aus Papier. "Wir sind zwar nur ein kleiner, aber dafür wichtiger Mosaikstein im Bereich des Verpackungsrecyclings. Vor 20 Jahren versprach die Rücknahme und Verwertung industriell und gewerblich genutzter Papiersäcke noch keine große Erfolgsgeschichte. Doch wir haben es geschafft, binnen zweier Jahrzehnte zum vertrauenswürdigen und geschätzten Partner von rund 4000 Kunden zu werden", so Ursula Prinz, langjährige Geschäftsführerin des Dienstleisters.
In der eigenen Verwertungsanlage in Oberhausen, der einzigen in Europa, gewährleistet das Unternehmen die Aufbereitung der Papierfasern zu einem hochwertigen Sekundärrohstoff, der wieder in der Papierindustrie eingesetzt wird. Die Anlage hat eine Jahreskapazität von 35000 t Papiersäcken.