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Branchen-News


10. Juli 2012

Neue Technologie für PET-Multipacks

Arcil, französischer Hersteller von FFS-Anlagen für die Lebensmittelindustrie, hat eine neue Technologie zum Vorschneiden tiefgezogener PET-Becher entwickelt, die das Abtrennen der Bechern erleichtert.


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Die PET-Becher werden mit einer dünnen Verbindungsschicht zusammengehalten.
Foto:Arcil

PET lässt sich nur schwer brechen und sei daher für die Produktion von 2er-, 4er- oder 6er-Becherpackungen auf herkömmlichen integrierten Tiefziehanlagen wenig geeignet. Der Verbraucher kann die Becher später nur schwer trennen und so sind die Formate der Verkaufseinheiten auf Einzelpackungen beschränkt. In der FFS-Technologie wird zur Herstellung von Multipacks meist PS verwendet, das sich vorgeschnitten bequem abtrennen lässt. Mit dem neuen Verfahren kann zwischen den PET-Bechern eine dünne Verbindungsschicht hergestellt werden, die ausreicht, die Becher zusammenzuhalten, sich aber leicht durchbrechen lässt.

Erstmals kam die Technologie zur Markteinführung eines neuen Joghurtproduktes der Marke Activia („bulle de yaourt“) zum Einsatz. Dazu wurde das Verfahren in eine “open mould”-Thermoform-Linie (MMO Linie) integriert. Die Maschine formt, füllt, versiegelt und schneidet runde PET-Becher in 2er-Multipacks mit einer Kapazität von den Angaben nach rund 36000 Becher/h.

Ein großer Vorteil sei der Marketingaspekt, so das Unternehmen. PET lässt sich gut recyceln  und der Verbraucher habe das Gefühl, umweltfreundlich zu handeln. Außerdem erlaube das neue Verfahren, alle Becherformen, egal ob konvex oder umgekehrt konisch, mit Hals oder Bauch, als PET-Packungen zu produzieren. Die Resonanz sei bisher sehr positiv, so Danone Marketing & Communication Managerin Dominique Bouchet. "Das Produkt „bulle de yaourt“, ursprünglich nur in England auf den Markt gebracht, wird nun auch in den Benelux-Ländern und in Frankreich angeboten."