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Branchen-News


20. Juli 2012

Faltschachteln: Allzeithoch beim Produktionswert

Schneller, als man es vor zwei Jahren hätte annehmen können, hat die deutsche Faltschachtelindustrie die Rückgänge bei Absatz und Umsatz an Faltschachteln von rund 7% aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder kompensiert und das Jahr 2011 mit einem historischen Höchststand abgeschlossen.


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Vielseitige Verpackung.
Foto: FFI

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (BUSTA) hat die Gesamtbranche den Produktionswert auf 1.907 Mrd. Euro (+4,5 %) gesteigert. Diese Entwicklung beim Produktionswert ist umso erfreulicher, als dass sich im Dreijahreszeitraum 2009 bis 2011 eine deutlich langsamere Veränderung beim Produktionsvolumen ergeben hat. Im aktuellen Berichtsjahr 2011 "stagniert" die Produktionsmenge der Gesamtbranche bei 860.000 t (-0,3 %).

Vielseitige Verpackung

Die 85 Mitglieder des Fachverbands Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI) haben dagegen 2011 ihren Produktionswert um 5,9 % auf 1.494 Mrd. Euro und ihre Produktionsmenge um 4,5 % auf 599.000 t gesteigert. Damit ist der FFI-Anteil an der Gesamtbranche wertmäßig auf 78,3 % und mengenmäßig auf 69,7 % angewachsen.

Die Anzahl der an das Statistische Bundesamt meldepflichtigen Faltschachtel-Unternehmen, das sind Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern, ist weiter rückläufig. Bei einer geschätzten Anzahl von etwa 200 Herstellern von Faltschachteln in Deutschland zeigt die Bundesstatistik nur noch 99 Betriebe, die der Mindestgröße für die Berichterstattung entsprechen. Und weitere Zusammenschlüsse in der Faltschachtelindustrie seien nicht auszuschließen, so der Verband.

Zu den wesentlichen End-Use-Segmenten für die Faltschachtelindustrie im Bereich Food zählen nach wie vor Cerealien, Süßwaren, Tiefkühlkost und Fertiggerichte sowie Tiernahrung. Für das Non-Food Segment sind zu nennen: Körperpflege, Kosmetik, Zigarette und Pharma.