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Branchen-News


30. Juli 2012

Langley: Manroland gut verdaut

Die in England ansässige Engineering-Gruppe, Langley Holdings plc, die seit Februar hinter der Übernahme von manroland sheetfed steht, veröffentlichte jetzt die Halbjahresergebnisse zum 30. Juni 2012. Mit einem operativen Betriebsergebnis von 37,8 Mio. Euro Gewinn zum Halbjahr sei das Ergebnis fast 25 % höher ausgefallen als zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum (2011: 31,3 Mio. Euro) bei einem Umsatz von 238,2 Mio. Euro (235,8 Mio. Euro). Das Vorsteuer-Ergebnis für die ersten 6 Monate beläuft sich den Angaben nach auf 39,3 Mio. Euro (32,5 Mio. Euro).

Die Gruppe plant ein Vorsteuer-Ergebnis zum 31. Dezember 2012 von 87,9 Mio. Euro (76,3 Mio. Euro) bei einem Umsatz von 554,3 Mio. Euro (494,7 Mio. Euro).  Zum 30. Juni hält die Gruppe eine Netto-Liquidität von 182,3 Mio. Euro und erwartet bis zum Jahresende eine weiteren Zuwachs auf über 200 Mio. Euro. Die Gruppe ist nach eigenen Angaben schuldenfrei und hat die Übernahme des Druckmaschinenanbieters (Bogenoffset) manroland sheetfed, Offenbach, aus eigenen Mitteln  finanziert.
 
Die Ergebnisse beinhalten nicht die Zahlen der manroland sheetfed, welche positive Cash Flows generiere, finanziell auf eigenen Füssen stehe und die geschäftlichen Erwartungen erfülle, sagte Tony Langley in seinem Bericht zum Zwischenabschluss. Langley gehe davon aus, dass die Offenbacher erst in die Gruppe konsolidiert werden, wenn zumindest ein volles Jahr unter seiner Leitung vergangen sei.