Dreh- und Angelpunkt beim Barcode ist die Erstleserate. Lässt sich der Code nicht unmittelbar, oder überhaupt nicht, an der Kasse lesen, gerät der Bezahlvorgang ins Stocken. GS1 Germany, Köln, bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den EAN-Barcode, bietet daher jetzt einen neuen Rundum-Service zur Strichcode-Erzeugung an. Der Service wendet sich an Unternehmen, die sich keine teure und komplizierte Software für den Barcode-Druck anschaffen wollen.
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Barcodes müssen an der Kasse auf Anhieb lesbar sein.
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Anwender können ihre GTIN-Artikelnummern online oder über ein Bestellformular übermitteln und erhalten innerhalb von 24 Stunden eine digitale Strichcode-Datei. Diese kann nach Angaben aus Köln direkt grafisch in das Produkt- oder Verpackungslayout eingebunden werden. Wenn der Barcode erst nach der Produktion auf der Verpackung angebracht werden soll, druckt der Strichcode-Spezialist auf Wunsch auch selbstklebende Etiketten. „Um Barcodes zuverlässig lesen zu können, muss die Qualität stimmen“, erläutert Mercedes Schulze, Barcode-Expertin von GS1 Germany. „Die richtige Größe der Abbildung spielt dabei genauso eine Rolle wie Strichbreiten, Kontraste, Farbe oder Platzierung auf dem Artikel.“ So seien beispielsweise rote Strichcodes oder Codes, die keinen weißen Rand haben, nicht lesbar. „Viele Unternehmen, die erstmals Produkte in den Markt bringen, riskieren, schnell wieder ausgelistet zu werden, weil ihre EAN-Barcodes nicht gelesen werden können“, so Schulze weiter.
Der EAN-Barcode-Standard wurde unter anderem durch GS1 Germany entwickelt und feiert in diesem Jahr in Deutschland seinen 35. Geburtstag. Der neue Etikettenservice will auch kleinen Unternehmen ermöglichen, die Anforderungen des Handels an die Leserate von Barcodes beim ersten Anlauf zu erfüllen.