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Branchen-News


07. August 2012

Doppelte Restentleerbarkeit

Die VR 10/12 stellt in ihrer TWB Forum Wissenschaft zwei unterschiedliche Entwicklungen zur Restentleerbarkeit kritisch gegenüber. Unter der Überschrift "Emptying problems solved?" weist Fraunhofer IVV, Freising, zum einen auf eine Entwicklung des MIT (Massachusetts Institute of Technology) durch eine Forschungsgruppe um Prof. Kripa K. Varanasi hin, die ein außergewöhnliches, neues Beschichtungsverfahren für Flaschen gefunden haben will, um den Verlust viskoser Produkte, die noch an den Wandungen kleben, zu reduzieren. Das Verfahren nennt sich "LiquiGlide". Wenn die Angaben stimmen, so IVV, sind Patente eingereicht und eine erste Ketchup-Flasche könnte bald auf dem US-Markt erhältlich sein.

Dazu habe es aber bereits 2005 bis 2008 eine technische Entwicklung in einem Projekt mit Nestlé PTC Singen, TU München-Weihenstephan, Fraunhofer IVV, Fraunhofer IGB und anderen Partnern gefördert durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gegeben. Eine wenige Nanometer dicke Beschichtung, basierend auf PECVD (Plasma Enhanced Chemical Vapor Deposition), hat damals schon für Restentleerbarkeit gesorgt. Mit den erforderlichen Oberflächeneigenschaften, Barrieren und Siegelfähigkeiten. Alle Typen in Übereinstimmung mit den europäischen Lebensmittelrichtlinien.

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