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Branchen-News


20. August 2012

Yaskawa baut Entwicklungsabteilung aus

Yaskawa baut seine Entwicklungsabteilung für Antriebstechnik in Europa weiter aus. Damit reagiert das weltweit agierende
Unternehmen noch konsequenter auf die speziellen Anforderungen des europäischen Marktes. Ein Schwerpunkt der drei europäischen
Entwicklungsstandorte sind offene Schnittstellen zu den in Europa gängigen Feldbussen und Protokollen.


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20 hochqualifizierten Projekt- und Entwicklungsingenieure an 3 Standorten.
Foto: Yaskawa

Mit über 20 hochqualifizierten Projekt- und Entwicklungsingenieuren an drei Standorten in Eschborn bei Frankfurt/Main, Israel und Schottland orientiert sich Yaskawa, weltweit agierender japanischer Hersteller hochwertiger Umrichter- und Servoantriebe sowie Maschinensteuerungen, an Europa als Leitmarkt für Automatisierungstechnik. Zum Hintergrund erklärt Armin Schlenk, bei Yaskawa verantwortlich für Marketing: „Das Automationsumfeld in Europa ist von einer Vielzahl an Anbietern mit individuellen Schwerpunkten geprägt. Diese haben ein großes Spektrum zukunftsweisender, auf Ethernet basierender Feldbusse sowie Protokolle für die schnelle Datenkommunikation in der industriellen Automatisierung verwirklicht. Als führender Hersteller von Drives- und Motion-Systemen sind wir offen für die volle Integration unserer Produkte in jede denkbare Automatisierungsumgebung. Deshalb verfügen wir über eine starke lokale Entwicklungskompetenz.“

Vielfältige Schnittstellen

So hat das Unternehmen bereits eine Vielzahl an Schnittstellen als modulare Erweiterungen für seine Frequenzumrichter, Servosysteme und Maschinensteuerungen realisiert. Dazu gehören einerseits die Industrial-Ethernet-Systeme ProfiNet, EtherCAT, Ethernet IP, Powerlink und das von diesem japanischen Hersteller selbst entwickelte Echtzeitprotokoll "Mechatrolink". Andererseits sind dies Feldbusse wie CanOpen, Profibus, Modbus und DeviceNet. Zur Erweiterung der unterschiedlichen Antriebe und Steuerungen stehen standardisierte Interface-Komponenten zum Einstecken in die Basisgeräte zur Verfügung. Auf dieser Basis verwirklichen die lokalen Projektierungsspezialisten zusammen mit Hard- und Software-Entwicklern kurzfristig auf den Anwender und seine individuelle Automatisierungsaufgabe zugeschnittene Netzwerklösungen, heißt es aus Eschborn weiter.

A. Schlenk abschließend: "Eine Vielzahl an bereits realisierten Lösungen für spezielle Applikationen, zum Beispiel für die Verpackungsindustrie und die Textilindustrie sowie für Krane, beweist die Leistungsfähigkeit unserer europäischen Entwicklungskompetenz.“