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Branchen-News


03. September 2012

SecurPharm: Etappenziel gegen Arzneifälschung

Mit dem ersten Sicherheitscode auf einer Arzneimittelcharge in Deutschland hat securPharm den nächsten Schritt auf dem Weg zu einem Abwehrsystems gegen Arzneimittelfälschungen getan. Bei einem teilnehmenden Unternehmen wurde die Bedruckung der Faltschachteln um einen packungsindividuellen DataMatrix Code ergänzt, der jede Schachtel unverwechselbar macht. Ab Januar 2013 sollen sie in einem bundesweiten Pilotversuch als Fälschungssicherheitsmerkmal getestet werden.


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Jede Packung ist unter Kontrolle.
Foto: SecurPharm

Dafür wird jetzt schon jeder aufgedruckte Code in einer Datenbank gespeichert. An securPharm sind die Verbände maßgeblicher Akteure im Arzneimittelvertrieb beteiligt. Das System soll helfen, die europäische Richtline zum Schutz vor Fälschungen umzusetzen. „Mit der nun erfolgten Umstellung bei einem Unternehmen haben wir zeitgerecht einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu noch mehr Sicherheit im Arzneimittelvertrieb geschafft. Weitere Unternehmen, die ab Januar am Pilotversuch teilnehmen, sind derzeit dabei umzustellen. Für die beteiligten Verbände von Apothekern, Großhändlern und Hersteller ist es zentrales Anliegen, den sicheren Vertrieb in Deutschland dauerhaft vor Arzneimittelfälschungen wappnen zu können. Damit gelangen ab jetzt immer mehr mit dem Fälschungssicherungsmerkmal gekennzeichnete Packungen in den Markt“, erklärte Reinhard Hoferichter, Sprecher des Vorstands von securPharm.

Beim Pilotversuch 2013 werden mehrere Hersteller die Packungen einiger ausgewählter Arzneimittel mit einem DataMatrix-Code ausstatten. Der Code wird unter anderem eine packungsindividuelle Seriennummer enthalten, die auch in einer Datenbank gespeichert wird. Damit wird jede Packung zu einem Unikat. Die Apotheken scannen jedes gekennzeichnete Präparat und lösen damit eine geschützte Abfrage im Datenbank-System aus. Eine unbekannte oder doppelte Packungsnummer löst einen Alarm aus.

 

Die VR berichtete bereits beim Start des Projekts