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Branchen-News


07. September 2012

Kunststoffverwertung nimmt weiter zu

Kunststoffabfälle werden in Deutschland als Ressource genutzt. Die positive wirtschaftliche Entwicklung der beiden vergangenen Jahre habe die Kunststoffabfallmenge und damit auch die Verwertungsmenge deutlich ansteigen lassen. Die zu Abfall gewordenen Kunststoffe wurden 2011 zu 42 % werkstofflich, ein Prozent rohstofflich und 56 % energetisch verwertet. Dies geht aus der neuen Studie „Produktion, Verarbeitung und Verwertung von Kunststoffen in Deutschland 2011“ hervor. Die im Zweijahresrhythmus erscheinende Studie wurde durch Consultic Marketing und Industrieberatung, Alzenau, nunmehr zum 8. Mal erstellt. Auftraggeber der aktuellen Erhebung sind die BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung, PlasticsEurope Deutschland e.V., der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse), der Fachverband Kunststoff und Gummimaschinen im VDMA sowie die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK).

Zusammenfassend ergebe sich für das Jahr 2011 folgendes Bild: Die in Deutschland erzeugte Kunststoffmenge betrug 20,7 Mio. t rund 3,7 Mio. t mehr als im Vergleichsjahr 2009. Für die Herstellung von Kunststoffprodukten wurden in Deutschland 11,9 Mio. t (2009: 10,7) eingesetzt. Die Kunststoffabfallmenge betrug 5,45 Mio. t und stieg damit um 10,5 % gegenüber dem Vergleichsjahr an. Rechnerisch 99 % der gesamten Kunststoffabfallmenge wurden laut Studie verwertet, die Beseitigung spiele praktisch keine Rolle mehr.

Eine Kurzfassung der Consultic-Studie mit den Hauptergebnissen steht auf den Websites der Auftraggeber zum Download bereit.

Hier finden Sie Weitere Zahlen zu Kunststoffen und Kunststoffverpackungen.