Intensiv testet Bischof + Klein den Einsatz nachwachsender Rohstoffe in Verpackungen und Folienlösungen für Konsumartikel. „Allerdings ist das Interesse im Kundenkreis am Einsatz solcher Basismaterialien aufgrund der deutlich höheren Materialpreise noch sehr begrenzt“, erklärt Johannes Wedi, Leiter des Bereichs Entwicklung/Technischer Service für Konsumverpackungen bei Bischof
+ Klein.
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Bei Verpackungen für Tissue-Produkte lassen sich Recyclingmaterialien sehr gut einsetzen.
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Im Zuge der Optimierung seiner Produkte beschäftigt sich B+K seit langem mit Verpackungen bzw. Folien aus nachwachsenden Rohstoffen. Dank guter Kontakte zu Rohstoff- und Folienlieferanten sowie der Mitarbeit beispielsweise im Arbeitskreis „Bioplastics“ des Industrieverbandes Kunststoff (IK) kann das Unternehmen auf die neuesten Erkenntnisse und umfangreiche Erfahrungen in diesem Bereich zugreifen. Recyclingmaterialien sind ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt. Insbesondere im Bereich der Nonfood-Verpackungen sieht der große Veredeler sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für Recyclingmaterialien und eine hervorragende Möglichkeit, den Verbrauch von Rohstoffen zu reduzieren. „Wir testen solche Materialien mit verschiedenen Kunden“, berichtet Wedi. „Bei Verpackungen für Tissue-Produkte beispielsweise lassen sich sehr erfolgreich bis zu 30 % Recyclingmaterialien einsetzen.“
Über Bischof + Klein
Bischof + Klein (2011: 2300 Mitarbeiter, Jahresumsatz ca. 475 Mio. Euro) ist ein führender europäischer Komplettanbieter
für flexible Verpackungen aus Kunststoff und Papier sowie technische Folien. Die Gruppe produziert an 6 Produktionsstandorten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen und Saudi-Arabien. Das Produktprogramm umfasst die gesamte Palette flexibler
Verpackungen und technischer Folien - von den traditionellen Industrieverpackungen über Konsumverpackungen bis
hin zu Spezialfolien für technische Anwendungen.