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Branchen-News


22. Oktober 2012

Sachsens Ministerpräsident bei Kama

Eine Pressekonferenz mit der Landesarbeitsagentur zur Initiative "5000 x 50" stand im Kalender, "und dabei lerne ich ein tolles, interessantes Unternehmen kennen", sagte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich nach einem Rundgang durch die Produktion der Kama GmbH kürzlich in Dresden. S. Tillich, studierter Ingenieur für Konstruktion und Antriebstechnik, zeigte sich beeindruckt von den Fertigungsmöglichkeiten im Unternehmen und der Qualität der hergestellten Komponenten und Maschinenlösungen.

Anlass für den Besuch war die Personalpolitik des Maschinenbauers, der auch Fachkräften der Generation 50 plus eine Chance gibt. "Wenn die Qualifikation passt, stellen wir auch gerne ältere Mitarbeiter ein", so Geschäftsführer Steffen Pieper. "Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht."

Kama ist Vorzeigebeispiel für die Initiative "5000 x 50", die Regierungschef Tillich vor zwei Jahren gemeinsam mit der sächsischen Landesarbeitsagentur, Gewerkschaften und Partnern aus der Wirtschaft auf den Weg gebracht hat. Als Lehrbetrieb bildet Kama zudem derzeit zehn Azubis zum Industriemechaniker und Zerspanungsmechaniker aus. "Bei uns hat sich ein gesunder Mix der Generationen absolut bewährt", so Pieper.