„Heute müssen Verpackungen einfach in der Handhabung sein, mit wenig Material auskommen, um so den Abfall zu reduzieren und natürlich den Inhalt optimal schützen“, fasst Harald Dür, Leiter Einkauf und Verkauf bei Giko Verpackungen, Weiler (Österreich), die Herausforderungen zusammen, denen sich die gesamte Branche seit einiger Zeit zu stellen hat.
Das Vorarlberger Unternehmen zählt nach eigenen Angaben zu den Vorreitern bei der Herstellung von lebensmittelrechtlich absolut konformen Verpackungsstoffen. Das zeigt sich auch bei den strengen Lieferantenanforderungen. So müssen beispielweise bei allen Rohstoffen aktuelle und rechtsgültige Konformitätserklärungen beigebracht werden - bei Unklarheiten sind die Rezepturen offenzulegen. Die Überprüfung erfolgt von einem akkreditierten und unabhängigen Prüfinstitut im Rahmen eines Monitorings.
Außerdem setzen die Österreicher beim Tiefdruck keine UV-basierende Lacksysteme, Aromaten oder Phtalate als Weichmacher ein. Die Inlinefertigung von hochwertigen Verbundfolien mit Konterdruck, die in einem Arbeitsgang durchgeführt wird, soll zusätzlich helfen, „Abklatsch- und Migrationsprobleme“ zu vermeiden.
Giko präsentiert in Nürnberg Lösungen aus Mono- und Verbundfolien, Aluminium- und Sperrsichtverbunde sowie wachskaschierte Verbundfolien. Das Produktspektrum des 1956 gegründeten Unternehmens runden Hülsen, Dosen und Kartonagen ab.
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Hochwertig veredelte Verbundfolie. Foto: Giko |