04. August 2014 | Marketing | Neuheit

Out of the box! - Die ewig junge Schachtel

Das PackVision-Projekt des Deutschen Verpackungsinstituts (dvi) vernetzt das Know-how der rlc packaging group mit der Kreativität talentierter Studierender der HTWK Leipzig und der FH Münster. Über 60 innovative Verpackungen für Smart Packaging, Save Food, To-Go und leichtes Öffnen und Verschließen zeigen neue Wege für die ewig junge Schachtel.

Seit 2006 initiiert das dvi unter dem Label PackVision Kooperationsprojekte, die innovative Unternehmen der Verpackungswirtschaft und kreative Talente des universitären Nachwuchses zusammen bringen. "Auf diesem Weg wollen wir die Ausbildung der Top-Leute von morgen fördern und gleichzeitig das Thema Verpackung noch stärker im Design verankern", erläutert Oliver Berndt, Projektleiter für PackVision beim Deutschen Verpackungsinstitut.

Von wegen "Alte Schachtel"

Im Wintersemester 2013/2014 übernahm die rlc packaging group die Rolle des Industriepartners und Sponsors. In einem Briefing gab das auf schnell drehende Konsumgüter spezialisierte Familienunternehmen mit Sitz in Hannover die Aufgabenstellung vor und begleitete die Studierenden danach regelmäßig mit wertvollem Wissen über Produkte, Märkte und Herstellungsverfahren.

Im Fokus von Packvision 2014 standen dabei neue kartonbasierte Verpackungslösungen unter den Aspekten von To-Go-Lösungen, Save Food, Smart Packaging sowie Öffnungs- und Schließmechanismen bzw. Erstöffnung.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen

Die Ergebnisse von PackVision können sich sehen lassen. Rund 50 Studierende erarbeiteten über 60 innovative Ideen unter anderem für die Bereiche Lebensmittel, Pharma und Hygieneprodukte. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass die eine oder andere Faltschachtel in Zukunft am PoS unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Professioneller Ansatz

Die Projektgruppen der FH Münster unter der Leitung von Prof. Dipl.-Des. Steffen Schulz und der HTWK Leipzig unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Eugen Herzau gingen ihre Arbeit äußerst professionell an und erarbeiteten über breit angelegte Recherchen und Umfragen die Basis für ihre Designlösungen.
So führte eine Gruppe von Studierenden aus Leipzig zum Beispiel eine Onlinebefragung mit Verbreitung über soziale Netzwerke durch, um herauszufinden, in welchen Situationen To-Go-Lösungen benötigt werden, welche Zielgruppen betroffen sind und was diese von einer entsprechenden Verpackung erwarten. Als meistgenannte Situation erwies sich dabei mit 71% das Reisen mit Bus & Bahn gefolgt vom Arbeitsweg (52%), Tagesauflügen (48%), dem Nachtleben (44%) und Alltagssituationen (43%).

Duftlacke, Piktogramme oder alternative Shopkonzepte waren weitere Themen, mit denen sich die Studierenden auseinandersetzten, bevor sie an das Design entsprechender, innovativer Verpackungslösungen gingen. Über den gesamten Projektzeitraum kam es dabei zu Treffen mit rlc-Verantwortlichen, die wertvolles Feedback zu Innovationsgrad, Nähe zur Zielgruppe, technische und materialbedingte Umsetzbarkeit und mögliche Probleme bei Realisierung gaben. Daneben konnten sich die Studierenden spezifische Anregungen für die Weiterentwicklung oder die weitere Ideenfindung sowie eine kontinuierliche Einschätzung der laufenden Entwicklungsarbeit abholen.

 

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