08. August 2013 | Produkte

100 Jahre Alu-Tube

Im Jahr 1913 beginnt eine einzigartige Erfolgsstory. Vor nunmehr genau 100 Jahren wurden die technischen Voraussetzungen für die Erfolgsstory der Aluminiumtube erfunden: Der damals 28-jährige Alfons Mall entwickelte und konstruierte in Baden zum ersten Mal ein Maschinenprogramm eigens für die Massenproduktion von Tuben. Und im gleichen Jahr fanden nahezu zeitgleich in der Schweiz und kurz darauf auch in Deutschland erste Versuche statt, Tuben aus Aluminium herzustellen. Der erste Weltkrieg stoppte dann zunächst den weiteren Fortschritt der Aluminiumtube.

Die Entwicklung der massenhaften Produktion der Aluminiumtube erfolgte dann nach dem Krieg in den 20er- und besonders in den 30er-Jahren in Deutschland. Bis dahin dienten zur Herstellung der Metalltuben ausschließlich Zinn, Blei und verzinntes Blei. Aber Zinn war sehr teuer, kostete Devisen und unterlag ebenso wie Blei zeitweise der Zwangsbewirtschaftung. Die Verwendung von Blei für Tuben war zudem durch das Lebensmittelgesetz beschränkt. So übertraf bereits 1939 die Produktionsmenge der Aluminiumtuben diejenigen aus Weichmetall.

Der unaufhaltsame Siegeszug setzte sich auch nach dem 2. Weltkrieg unbeirrbar fort. Auch heute noch stehen die Tuben aus Aluminium mit ihren Produktionszahlen an der Spitze aller hergestellten Tuben. Die Mitgliedsunternehmen der etma - european tube manufacturers association - ,die für über 80 % der gesamten europäischen Tubenproduktion stehen, meldeten für das Jahr 2012 ein Rekordergebnis von über 10 Mrd. produzierter Tuben. Davon waren knapp über 40 % Aluminiumtuben, mit jeweils circa 30 % am Gesamtvolumen teilen sich Kunststofftuben und Tuben aus Laminat die restliche Produktionsmenge.

Beachten Sie auch die Berichterstattung zu einer neuen Linie für Alu-Einweg-Getränkeflaschen bei Mall + Herlan

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