05. Juli 2013 | Produkte

100 Jahre PVC-Patent

Das Jahr 2013 ist ein ganz besonderes für den Werkstoff PVC. Vor 100 Jahren, am 4. Juli 1913, erhielt der deutsche Chemiker Fritz Klatte aus Frankfurt-Griesheim das Patent für eine Erfindung, die unser aller Leben geändert und damit die Basis für eine einzigartige Erfolgsgeschichte gelegt hat. F. Klatte erfand den Herstellungsprozess für einen der bedeutendsten Kunststoffe der Welt, das PVC.

Heute ist PVC ein moderner, innovativer Werkstoff, der aufgrund seiner Vorteile vielfältig verwendet und stetig weiterentwickelt wird: neben Anwendungen in der Verpackung, wie zum Beispiel Tablettenblister oder Blutbeutel, für Energiesparfenster, Wasserrohre, Bodenbeläge, biegsame Kabel oder weiche Schläuchen in medizinischen Anwendungen.

Auch in Rotorblättern

Besonders ist das Jahr 2013 auch, weil sich die (AGPU) Arbeitsgemeinschaft PVC und Umwelt mit ihren Mitgliedsunternehmen aus der PVC-Branche seit 25 Jahren für den Werkstoff PVC engagiert, dessen nachhaltige Entwicklung fördert und einen intensiven Dialog mit Entscheidern aus Politik, Wirtschaft, Handel und NGOs führt, um dessen lange schlechten Ruf aufzufangen. „Diesen Meinungswandel hat die AGPU zusammen mit der PVC-Branche durch Investitionen in Sammel- und Verwertungssysteme und innovative Rezepturen herbeigeführt, um so dem schlechten Ruf der 80er-Jahre zu begegnen. Die zurück gewonnene Akzeptanz hat sowohl zu einer Renaissance von bekannten Produkten geführt als auch zu zukunftsweisenden Produkten wie Passivhaus-Kunststofffenster und Rotorblättern von Windkraftanlagen“, so AGPU-Geschäftsführer Werner Preusker.

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