09. Mai 2014 | Wirtschaft

Airpop setzt auf viel Luft

Expandiertes Polystyrol, in Europa besser bekannt als Styropor, Styrofoam oder laut IK sogar Quietschpappe, heißt von heute an airpop. Anlässlich der weltweit größten Verpackungsmesse interpack 2014 ist damit Schluss mit der europäischen Namensvielfalt.

Ein ganzer Industriezweig in Europa tritt nun einheitlich auf - mit einem Namen, den jeder sofort versteht. Die Marke airpop komme ohne Umwege direkt auf den Punkt und mache deutlich, welche Vorzüge das Material eigentlich habe. Nämlich 98 % Luft, um genau zu sein. Und nur ein minimaler Anteil an Kunststoff, der sich auf ein 50-Faches seines eigenen Volumens ausdehnt, um all das zu schützen, was zuverlässig geschützt werden muss: die Köpfe unserer Kinder, Fernseher, frischen Fisch und Tausende andere Dinge.

Hinter der airpop-Kampagne stehen neben dem europäischen Dachverband EUMEPS Power Parts, die airpop Verarbeiter und deren europäische Nationalverbände. Die Markeneinführung auf der interpack wird gemeinsam vom deutschen Nationalverband IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen und EUMEPS Power Parts gesteuert.

airpop repräsentiert den Angaben nach eine Branche von rund 200 überwiegend kleinen und mittelständischen Kunststoffverarbeitern in ganz Europa. Im Jahr werden etwa 300.000 t EPS zu airpop Verpackungen und Formteilen für unterschiedlichste Zwecke verarbeitet.

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