12. Februar 2014 | Wirtschaft

Herma will verdoppeln

Herma will verdoppeln
Herma will den Umsatz mit Etikettierern und Etikettieranlagen in den nächsten 6 Jahren verdoppeln. "Aber über den künftigen Erfolg entscheidet nicht mehr allein die Produktexzellenz, sondern immer mehr auch die Fertigungsexzellenz", sagt Martin Kühl, Leiter des Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen.
Quelle: Herma

Ein boomender Internet-Handel mit logistischen Herausforderungen, neue EU-Vorschriften zur Produktverfolgung wie etwa bei Medikamenten und eine robuste internationale Nachfrage nach moderner Kennzeichnungsstechnologie vor allem auch in den aufstrebenden Schwellenländern: Etikettierer und Etikettieranlagen von Herma spielen dabei immer häufiger eine zentrale Rolle.

Bis zum Jahr 2020 will das auf Selbstklebetechnik spezialisierte Unternehmen seinen Umsatz mit Etikettiermaschinen nun verdoppeln. Allein dieser Geschäftsbereich – bislang mit Abstand der kleinste – soll dann rund 55 Mio. Euro zum Gruppenumsatz beitragen. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel. Aber wir wollen dafür in den nächsten zwei, drei Jahren in Deizisau, dem Fertigungsstandort der Etikettiermaschinen, auch kräftig investieren“, sagt Herma Geschäftsführer Sven Schneller. Das betreffe dann zum Beispiel den Ausbau der Fertigungsfläche, aber auch die Neustrukturierung ganzer Fertigungsabläufe.

Nächste Meilensteine im Visier

„Um unser Ziel zu erreichen, wollen wir über unser eigenes Spezialgebiet hinausschauen und Wissen um die Produkttechnologie weiter anreichern“, so Martin Kühl, Leiter des Geschäftsbereichs Etikettiermaschinen. „Als schlank aufgestellter Mittelständler haben wir vorher intensiv recherchiert, wer von außen am besten branchenübergreifende Kompetenz und sehr praxisnahes, sofort anwendbares Know-how beisteuern kann.“

Deshalb haben wir schon 2013 Spezialisten der Managementberatung Porsche Consulting beauftragt, den Geschäftsbereich bei der Optimierung der Fertigungsprozesse zu unterstützen, zum Beispiel mit der Einführung einer Fließmontage. „Nach Abschluss der ersten Projekte sind wir positiv überrascht von den schnellen, spürbaren Erfolgen. Die nächsten Meilensteine haben wir schon ins Visier genommen", so Kühl.

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