13. Dezember 2013 | Produkte

Hochleistungsinspektion für kleine Produktionslinien

Hochleistungsinspektion für kleine Produktionslinien
Vakuumsternräder reduzieren Glasberührungen auf ein Minimum.
Quelle: Seidenader

Seidenader präsentiert mit seiner neuen Baureihe CS moderne Technologie auf einer kleinen Maschinenplattform und macht so Hochleistungsinspektion auch für kleinere Produktionslinien attraktiv.

Hightech-Inspektion für flüssige oder gefriergetrocknete Parenteralia mit Geschwindigkeiten von bis zu 24.000 Behältern pro Stunde sei nicht länger großen Pharmahersteller vorbehalten, heißt es. Bei der CS profitierten Kunden von den gleichen Ausstattungsmerkmalen und Inspektionsmöglichkeiten wie auf den größeren Seidenader Baureihen MS oder VI. Dazu gehören moderne Kameratechnologie, ergänzende Inspektionstechnologien, schonendes Produkthandling durch Einsatz eines Vakuumtransportsystems und den Verzicht auf Seitenführungen an den Sternrädern sowie programmierbare Servomotoren für individuelle Rotationsprofile auf allen Positionen des Inspektionskarussells. Die Baureihe CS verfügt außerdem über eine geteilte Einlaufschnecke für kontrolliertes Leerfahren der Maschine und den Seidenader "hyseptic"-Standard für GMP-konforme Inspektionsbedingungen.

Trotz der kleineren Maschinenplattform ist die Installation von bis zu sieben Kamerastationen für die Inspektion von Ampullen, Cartridges und Vials bis 100 ml möglich. So werden Partikel im Produkt und kosmetische Defekte der Behälter sicher aufgespürt. Zusätzlich zur optischen Inspektion lassen sich Dichtigkeitsprüfung mittels Hochspannung (HVLD), Headspace-Gas-Analyse (HSA), Nahinfrarot-Spektroskopie (NIR) und polarimetrische Inspektion (GSI) integrieren.
Das Maschinenkonzept bietet nach Angaben des Herstellers durch austauschbare Einlauf- und Auslaufmodule hohe Flexibilität. Damit lässt sich die Maschine sowohl für standfeste als auch instabile Produkte einsetzen, die entweder inline aus einer vorgeschalteten Produktionsanlage kommen oder manuell zugeführt werden können. Zukünftig soll dieses Konzept für alle Seidenader Baureihen weiterentwickelt werden.

GMP-konform und leicht zu bedienen

Die CS ist mit einem verbesserten Software-Paket und einem neuen integrierten Schaltschrank ausgestattet. Das übersichtliche HMI biete dem Bediener eine intuitive graphische Benutzeroberfläche und besteche durch ein weiterentwickeltes Rezeptmanagement, intelligente Kamera-Trigger-Technologie und OEE Reports für eine einfache Analyse der Linieneffizienz, so das Unternehmen. Der geteilte Schaltschrank an der Rückseite der Maschine ermöglicht den schnellen Zugriff auf die Elektrokomponenten bei guter Zugänglichkeit von allen Seiten und damit eine leichte Reinigung des Maschineninnenraums. Versiegelte optische Elemente, das Säulenkonzept, abgerundete Wischkanten und verborgene Kabel – der Seidenader "hyseptic" Standard – tragen ebenfalls zur GMP-Konformität bei.

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