01. Juli 2014 | Wirtschaft

Schumacher Packaging: Greven läuft

Im neuen, hochmodernen Wellpappe-Werk von Schumacher Packaging in Greven hat gestern der offizielle Produktivbetrieb begonnen. Die inhabergeführte Unternehmensgruppe errichtete ihr neues Werk auf einem 110.000 m² großen Gelände im AirportPark FMO in Greven (VR berichtete mehrfach). Bereits in der ersten Ausbaustufe, die jetzt nach kaum einem Jahr fertiggestellt ist, investierte der mittelständische Verpackungsspezialist nach eigenen Angaben 45 Mio. Euro. Die Packaging Gruppe verfolgt mit dem neuen Werk das Ziel, die Produktion von Wellpappe-Verpackungen noch näher an wichtige Absatzräume wie Nordwest-Deutschland, Ruhrgebiet, Benelux und Skandinavien zu rücken.

Das Werk Greven verfügt derzeit auf einer Fabrikfläche von 30.000 m² über eine hochmoderne Wellpappenanlage und sechs ebenso moderne Verarbeitungsmaschinen. Zudem steht ein Hochregallager mit einer Kapazität von 15.000 Europaletten bereit. Die 2,50 m breite Wellpappenanlage der Firma BHS ist mit zwei einseitigen Maschinen zur Produktion ein- und zweiwelliger Wellpappe ausgestattet und kann inklusive der F-Welle sämtliche gängigen Wellenarten herstellen. Für die Weiterverarbeitung hat man in einen Mehrfarben-Inliner von Bobst investiert, der Bogen bis 2,80 m Breite verarbeitet. Ergänzt wird er durch einen Zwei-Farben-Inliner mit 2,40 m Arbeitsbreite. Eine Sechs-Farben-Flexodruckmaschine, zwei Flachbettstanzen, alle ebenfalls von Bobst, sowie zwei Faltklebemaschinen runden den Maschinenpark in Greven ab.

Verpackungen aus Wellpappe über Erwartungen
Die Nachfrage nach Wellpappe-Verpackungen aus diesem Werk liege bereits über den Erwartungen. „Einige der Maschinen, wie etwa die beiden Inliner, laufen schon jetzt im Zweischichtbetrieb“, berichtet Björn Schumacher. „In zwei bis drei Jahren hoffen wir, die Vollauslastung dieses ersten Bauabschnitts zu erreichen und dreischichtig fahren zu können“, so der Geschäftsführer weiter. „Langfristig wollen wir den Standort Greven noch sehr viel stärker ausbauen, mit einer Werksfläche von bis zu 100.000 m² und rund 500 Beschäftigten.“

Die VR berichtete mehrfach online, zuletzt über einen Zukauf in Greven und über das große Investitionsprogramm

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