12. Juni 2019 | Wirtschaft

Neues Innovations-Center in Grevenbroich eingeweiht

Grundsteinlegung für das neue Laborgebäude von Actega
Vor drei Jahren wurde der Grundstein in Grevenbroich gelegt
Quelle: Actega Rhenania

Actega Rhenania, ein Unternehmen für Lacke und Klebstoffe, hat vergangene Woche sein neues Laborgebäude in Grevenbroich eingeweiht. Das zum Spezialchemiekonzern Altana gehörende Unternehmen investierte nach eigenen Angaben rund 10 Millionen Euro in den Neubau.

Produktionsanlagen im Miniaturformat

Mit einer Fläche von 5.700 Quadratmetern hat der Hersteller den Platz für Forschung und Entwicklung verdoppelt. „Durch diese Investition stärken wir unsere Innovationskraft erheblich und sichern einen unserer wichtigsten Wettbewerbsvorteile“, sagt Dr. Thomas Sawitowski, Geschäftsführer von Actega Rhenania.

Eine Besonderheit des neuen Gebäudes, in dem rund 70 Mitarbeiter bei Vollauslastung arbeiten werden, soll das sogenannte Kundentechnikum sein. Es umfasst verschiedene Produktionsanlagen im Miniaturformat und ermöglicht es, Produktionsabläufe und spezifische Anforderungen von Kunden in der Praxis besser nachzuvollziehen, als dies unter reinen Laborbedingungen möglich ist, so das Unternehmen. Auch weitere Gesellschaften des Geschäftsbereichs Actega können nun davon Gebrauch machen.

PVC-freier Lack

Zu den Produkten von Actega Rhenania zählt unter anderem die Innenbeschichtung für Joghurtdeckel. Die hierfür verwendete Aluminiumfolie wird mit einem lebensmittelfreundlichen Lack des Herstellers beschichtet, der den Inhalt frisch hält und den Deckel vor Korrosion schützt. Zuletzt entwickelten die Grevenbroicher einen PVC-freien Lack, der es den Verpackungsherstellern erlauben soll, dünnere Folien zu verwenden, die besser recycelt werden können.

Redigiert von Christiane Lingrön

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