06. Juli 2018 | Wirtschaft

Neue Kooperation im PET-Recycling

Alpla Top Supplier bei SC Johnson
Die Zusammenarbeit soll Menge und Qualität der Rohstoffe für die Produktion sichern
Quelle: Alpla

Die Verpackungsunternehmen Alpla aus Österreich und Fromm aus der Schweiz haben eine Kooperation im Bereich PET-Recycling vereinbart. Beide Unternehmen betreiben nach eigenen Angaben Recyclingwerke für PET-Flaschen und sichern so die Rohstoffversorgung der eigenen Produktionsbetriebe.

Ziel der Kooperation sei eine weitere Optimierung der Recyclingquoten bei PET sowie eine Verringerung der CO2-Emissionen durch eingesparte Transportwege. Auch weitere Vorteile, wie beispielsweise der vereinfachte Zugang zu den Märkten in den jeweiligen Ländern, sollen sich ergeben, so die Partner.

"Die Anforderungen unserer Produktionsbetriebe ergänzen sich sehr gut. Wir bei Alpla benötigen hauptsächlich lebensmitteltaugliches, klares Regranulat. Fromm verarbeitet für die Umreifungsbänder bunte Flakes“, sagt Georg Lässer, Head of Corporate Recycling Services. „Die Zusammenarbeit unserer Recyclingbetriebe wird Menge und Qualität der Rohstoffe für die Produktion beider Seiten sichern.“

Weitere Möglichkeiten werden geprüft

Zur Alpla Gruppe gehören die Werke von PET Recycling Team in Wöllersdorf, Österreich, und Radomsko, Polen. Nach Unternehmensangaben verfügen sie über eine Jahreskapazität von rund 45.000 Tonnen lebensmitteltaugliches rPET aus Post-Consumer-Material. Seit 2004 ist Texplast in Wolfen, Deutschland, ein Tochterunternehmen von Fromm Plastics. Es produziert PET-Regranulat und PET-Flakes. Fromm setzt diese für die eigene Produktion von Umreifungsbändern ein, beliefert aber auch Hersteller von Getränkeflaschen, Tiefziehfolien und Fasern.

Über die Details der Kooperation haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart. Weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit sollen geprüft werden.

Redigiert von Christiane Lingrön

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