22. März 2019 | Recycling

Maschinen für nachhaltige Pouches

Si280
Die SI 280 ist mit Lösungen ausgestattet, mit denen sich unterschiedliche Materialeigenschaften verarbeiten lassen
Quelle: Volpak

Das spanische Coesia-Mitglied Volpak hat eine Technologie entwickelt, mit der sich recycelbare Materialien verarbeiten lassen. Dem Maschinenbauer zufolge sind dafür seine entsprechenden Anlagen – zum Beispiel SI 280 oder die neue SC+ - mit Lösungen ausgestattet, die mit unterschiedlichen Materialeigenschaften klar kommen. Darüber hinaus enthalten die jüngsten Entwicklungen laut dem Unternehmen ein Set “smarter” Ergänzungen wie ein System zur Auswertung der Maschinenleistung, einem zentralen Datenspeicher, einem web-basierten System zur Selbstdiagnose sowie der Möglichkeit, die Anlage mittels Plug & Play zu verbinden. Mit diesen Eigenschaften sollen die Anlagen sowohl dazu in der Lage sein, gute Werte beim Herstellen und Abfüllen von Pouches zu erzielen, als auch Abfälle zu vermeiden und Energie zu sparen.

Verlängerte Haltbarkeit

Das Unternehmen bezeichnet Pouches als "die Spitze der Entwicklung flexibler Verpackungen". Als Grund nennt es die Vielseitigkeit der Verpackungsart, die sowohl für Snacks als auch für Haushaltsprodukte oder Babynahrung zum Einsatz kommen kann. Dafür werden unterschiedliche Abfüll- und Verpackungstechnologien genutzt, um den Schutz und die Frische der Inhalte sicherzustellen.

Ökonomische wie ökologische Effekte

Für den Maschinenhersteller gelten Pouches als die kosteneffizienteste Verpackungsform. Im Vergleich mit Dosen, Gläsern oder Flaschen sieht er sie zudem als die ökologischere Wahl. Denn gegenüber starren Packungen benötigen flexible Pouches in der Herstellung weniger Material, sind kompakter und leichter als Dosen oder Gläser. Dadurch, so das Unternehmen, lassen sie sich auch effizienter transportieren, was die Transportkosten sowie die CO2-Emissionen verringern soll. Selbst wenn Pouches nach Gebrauch nicht recycelt werden, sollen sie aufgrund ihres geringen Materialeinsatzes immer noch weniger Abfälle auf der Deponie erzeugen. Schließlich sollen es dem Maschinenbauer zufolge effiziente Fertigungsanlagen ermöglichen, dass der Herstellungsprozess weniger Energie benötigt.

Redigiert von Christiane Lingrön

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