13. Februar 2019 | Recycling

Abbaubare Gasbarriere für Kaffeeverpackung

Die Kaffeeverpackung von Softpack lässt sich durch die Herstellung aus dem Biopolymer Plantic der Kuraray Group komplett umweltschonend biologisch abbauen
Die Kaffeeverpackung von Softpack lässt sich durch die Herstellung aus dem Biopolymer Plantic der Kuraray Group komplett umweltschonend biologisch abbauen
Quelle: Softpack Co., Ltd

Lebensmittelverpackungen leisten viel: Sie bewahren zum Beispiel die Aromen von Kaffee oder Gewürzen und halten Lebensmittel länger frisch. Dafür sorgt eine Schicht aus Barriere-Material: Sie schützt den Inhalt vor Luftsauerstoff und hält Geschmacksstoffe und Aromen in der Verpackung. Eine innovative Schicht aus Plantic, dem Biopolymer der australischen Plantic Technologies Limited, Teil des japanischen Spezialchemie-Herstellers Kuraray Group, sorgt für eine biologisch abbaubare Gasbarriere in Verpackungen.

Das Material werde aus mehr als 80% dem erneuerbaren Rohstoff Stärke hergestellte und sei heimkompostierbar. Der südkoreanische Verpackungshersteller Softpack nutzt die Plantic Barriere-Schicht in seinen neuartigen Standbodenbeuteln für Kaffeebohnen, die komplett biologisch abbaubar sein sollen. Nun wurde die ökologische Verpackungslösung vom südkoreanischen Umweltministerium mit dem Green Packaging Award für Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Barrierepolymer ohne Zusätze

Das Biopolymer soll sich mittels Laminieren mit anderen umweltschonenden Materialien kombinieren lassen. Es biete eine Barriere gegenüber Luftsauerstoff und eigne sich zum Verpacken empfindlicher Lebensmittel wie Kaffee, Snacks, Süßigkeiten oder trockenem Tierfutter. Weiterhin enthalte das Material keine künstlichen Weichmacher, konkurriere nicht mit der Produktion von Lebensmitteln und komme ohne Gentechnik aus.

Redigiert von Thobias Quaß

nach oben drucken RSS-Feed