08. Februar 2019 | Recycling

Verpackungshersteller nun klimaneutral

In einer Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Climate Partner hat sich das Gernsbacher Unternehmen Casimir Kast Verpackung und Display nun klimaneutral gestellt. Für das Unternehmen bedeutet das eigenen Angaben zufolge, die verursachten Treibhausgasemissionen durch Investitionen in Klimaschutz-Projekte zu kompensieren. Auch innerhalb des Unternehmens unternimmt der Hersteller weitere Schritte hin zu einer noch nachhaltigeren Produktion, heißt es.

Investitionen in Klimaschutzprojekte

Konkret werden die CO2-Emissionen, die durch eingesetzte Materialien während des Produktionsprozesses und der Logistik entstehen, erfasst. Dann wird dieser CO2-Fußabdruck durch Investitionen in Klimaschutzprojekte, die wiederum CO2 einsparen, ausgeglichen. Die Gernsbacher entschieden sich dazu vorerst für zwei Projekte: das Waldschutzprojekt Madre de Dios in Peru und ein Solarthermie-Kraftwerk in Indien.

Recyclingquoten von bis zu 90 %

Am Standort in Gernsbach wurde unter anderem das Lichtmanagement auf stromsparende LEDs umgestellt. Bei den eingesetzten Rohmaterialien erreicht das Unternehmen eigenen Angaben zufolge eine Recyclingquote von 80 % (Wellpappe) und 90 % (Karton). Außerdem unterstützt es die Installation einer Ladestation für E-Autos und E-Bikes. Im Unternehmen sind bereits mehrere Elektrofahrzeuge im Einsatz, ein weiterer Ausbau ist geplant, sobald die Verfügbarkeit gegeben ist.

Casimir Kast unterstützt Solarthermie-Kraftwerk in Indien
Das Unternehmen unterstützt ein Solarthermie-Kraftwerk in Indien
Quelle: Casimir Kast
Waldschutzprojekt Madre de Dios in Peru
DAs Waldschutzprojekt Madre de Dios in Peru unterstützt ein Gebiet hoher biologischen Vielfalt
Quelle: Casimir Kast

Redigiert von Thobias Quaß

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