18. Mai 2017 | Wirtschaft

Mehr Recycling für Flexibles

Mehr Recycling für Flexibles durch das Projekt "Ceflex"
Die Zahl der recycelten flexiblen Verpackungen sowie die Zahl der europäischen Länder, die sich am Sammeln und Recycling beteiligen, werden voraussichtlich weiter steigen
Quelle: Ceflex

„Ceflex“ ist ein neu gestartetes Projekt, mit dem europäische Unternehmen der Wertschöpfungskette flexibler Verpackungen deren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft steigern möchten. Dies soll, so das Konsortium, durch die Weiterentwicklung von Systemdesignlösungen geschehen. Damit schließt es an das kürzlich abgeschlossene Fiace-Projekt an, in dessen Rahmen bessere Recycling-Möglichkeiten für flexible Verpackungen ermittelt werden konnten.

Derzeit sind 34 Unternehmen am Projekt beteiligt, darunter Rohstofflieferanten, Weiterverarbeiter, Markeninhaber, Einzelhändler, Organisationen für Herstellerverantwortung, Sammler, Sortierer und Recycler sowie weitere Technologieanbieter und Endabnehmer von Sekundärrohstoffen. „Bei den vorherigen Studien wurden technische Lösungen für das erfolgreiche Sortieren und Recycling von über 50 % der flexiblen Verpackungen durch moderne Technologien eindeutig ermittelt. Wir bauen auf diese hervorragende Arbeit auf“, erklärt Projektkoordinator Graham Houlder.

Sammelinfrastruktur bis 2025

Bis 2020 soll das Projekt Früchte tragen. „Wir gehen davon aus, dass die Zahl der gesammelten und recycelten flexiblen Verpackungen sowie die Zahl der europäischen Länder, die sich am Sammeln und Recycling beteiligen, weiter ansteigen werden“, so Houlder. „Außerdem soll auf den erheblichen Wert aufmerksam gemacht werden, den dieses Verpackungsformat aufgrund der messbaren Ressourceneffizienz, Abfallvermeidung und Recyclingvorteile für die Kreislaufwirtschaft hat.“

Ceflex will bis 2025 eine europaweite Sammel-, Sortier- und Wiederverarbeitungsinfrastruktur für entsorgte flexible Verpackungen entwickeln. Dies soll durch die Ausarbeitung und Umsetzung von Designrichtlinien für flexible Verpackungen sowie die entsprechende Infrastruktur für das Sammeln, Sortieren und Wiederverwerten am Zyklusende ermöglicht werden. Die Fertigstellung der Richtlinien ist für 2020 geplant.

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