10. Oktober 2017 | Wirtschaft

Casimir Kast investiert weiter

"Unser Anspruch ist, dem Markt voran zu gehen und nicht, ihm zu folgen", kommentiert der geschäftsführende Gesellschafter Christian Oetker-Kast die grundsätzliche Haltung seines Unternehmens gegenüber der eigenen Entwicklung.

So hat die Casimir Kast Verpackung und Display GmbH in den letzten 2 Jahren erneut ein umfassendes Investitionsprogramm von rund 8 Mio.Euro umgesetzt. Neue Maschinen für die Produktionsbereiche Drucken, Wellpapp-Produktion und Kaschieren, Stanzen und Kleben wurden installiert, ein Freilager umgebaut und eine weitere Halle aus der Nachbarschaft übernommen.

Einstieg in den Digitaldruck

In diesem Zusammenhang steht besonders der Einstieg in den Digitaldruck. Das Unternehmen hat sich mit der Installation einer Durst Delta WT 250 mit an die Spitze der Entwicklungen gesetzt, die Maschine biete hochwertigen digitalen Verpackungsdruck auf einem wasser-basierten Farbsystem, mit dem die Vorteile dieser neuen Technologie voll abgeschöpft werden können. Sie ist besonders geeignet für spezielle Aktionen, überall dort, wo kleine Auflagen von Verpackungen, Displays oder PoS-Artikeln gefragt sind, so die Gernsbacher weiter. Oder für die Option, Produkte zu individualisieren, zu serialisieren oder zu regionalisieren. Und damit für Anwendungsbereiche, für die Kast gemeinsam mit dem Tochterunternehmen Kraft Display ein Produktportfolio bietet. Die neue Digitaldruckmaschine wurde in einer Halle installiert, die Anfang 2017 aus der Nachbarschaft übernommen werden konnte.

Im Bereich Wellpappenproduktion und Kaschieren konnte das Unternehmen seine Flexibilität ausbauen. Die Erweiterung um eine zweite Inline-Kaschiermaschine, eine speziell entwickelte Maschinenkonstruktion, ermöglicht nun die parallele Produktion auf zwei Aggregaten und gleichzeitig die Verarbeitung von mehr Materialien. Jetzt bietet das Unternehmen sowohl die einseitige Wellpappe als auch die Doppelwelle kaschiert an, dazu die offene Welle. 

Neue Stanze

Die neue Stanzmaschine Bobst Masterline 1.7. ermöglicht die Erweiterung des Stanzbereichs in Richtung 7er-Format und damit die Anpassung der Arbeitsbreite an die Kaschier-Aggregate. Zudem können damit auch Materialien mit einer Stärke bis maximal 9 mm verarbeitet werden, bei einer Leistung von bis zu 7500 Bogen/h.

Bereits 2016 wurde für den Bereich der Kleberei eine eigene Halle freigeräumt, um mehr Fläche, vor allem aber auch die Rationalisierung der Abläufe durch den Einbau einer Fördertechnik zu schaffen. Anfang 2017 kam dann die neue Faltschachtelklebemaschine Expertfold 1.7 dazu, mit der Casimir Kast auch in diesem Produktionsbereich sowohl die Kapazität als auch die Flexibilität deutlich steigern konnte.

Lesen Sie hier über die Displaypartnerschaft mit Rack & Schuck seit Ende 2014

 

Kast investiert weiter
Neues Equipment in Gernsbach, hier die Stanze
Quelle: Kast
Kast investiert weiter
Christian Oetker-Kast
Quelle: Kast

Redigiert von Norbert Sauermann

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