18. Juli 2019 | Recycling

Alpla will bis 2022 kleineren CO2-Fußabdruck

Die Nachhaltigkeitsbilanz vom Verpackungshersteller Alpla für die abgelaufenen drei Jahre ist Basis für ehrgeizige Ziele in den nächsten drei Jahren. So konnte der Energieverbrauch im Verhältnis zur Produktionsmenge um 6,6 % und der Verbrauch von Frischwasser in Relation zum Materialeinsatz um 40 % reduziert werden. Beim Einsatz von Recyclingmaterial sei das Unternehmensziel sogar übertroffen worden.

10 % weniger bis 2022

Der CO2-Fußabdruck konnte ebenfalls verkleinert werden, allerdings weniger stark als vorgesehen. „Wir sind in Ländern mit CO2-intensiver Stromproduktion stärker gewachsen als geplant“, erklärt Linda Mauksch, seit 2012 Nachhaltigkeitsbeauftragte. Bis 2022 soll der absolute CO2-Fußabdruck um zehn Prozent reduziert werden – trotz einem geplanten jährlichen Wachstum von drei Prozent. Dazu habe man mit Flaschen aus 100 % Rezyklat, heimkompostierbaren Kaffeekapseln und mit „The Simple One“, einer im Vergleich zu Standardflaschen bis zu 60 % leichteren HDPE-Flasche, schon einige Projekte umgesetzt. Ab 2022 will das Unternehmen mindestens drei Innovationen pro Jahr auf den Markt bringen.

Kreislaufwirtschaft als Erfolgsfaktor

Zu den drei PET-Recycling-Werken in Mexiko, Österreich und Polen kam 2018 eine weitere Kooperation in Wolfen (Deutschland) hinzu. Die vier Standorte lieferten 70.000 t lebensmitteltaugliches PET-Rezyklat pro Jahr.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2018: sustainability-report18.alpla.com/

Redigiert von Thobias Quaß

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