19. März 2019 | Wirtschaft

Karl Knauer stellt Teilinsolvenzantrag

Karl Knauer stellt Teilinsolvenzantrag
Das betroffene Werk in Neuenstein
Quelle: Knauer

Die Geschäftsführung der Karl Knauer GmbH hat nach eigenen Angaben am 18. März 2019 beim Amtsgericht Heilbronn Insolvenzantrag für das Werk in Neuenstein gestellt. Die Muttergesellschaft Karl Knauer KG in Biberach sowie der Standort in Pniewy, Polen, sind von dem Insolvenzantrag nicht betroffen.

„Leider haben unsere Restrukturierungs- und Sanierungsbemühungen, die Faltschachtelherstellung am Standort Neuenstein rentabel zu gestalten, während der letzten 21 Monate nicht ausreichend gegriffen“, erklärt Richard Kammerer, Sprecher der Geschäftsführung der Karl Knauer KG. Die Verantwortlichen wollen gemeinsam mit allen Beteiligten durch die Teilinsolvenz eine tragfähige Lösung für das Neuensteiner Werk mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickeln.

Optimistischer Blick nach vorne

Für die Muttergesellschaft Karl Knauer KG sehe die Perspektive positiv aus: In Zusammenarbeit mit einer renommierten Unternehmensberatungsgesellschaft habe das Management Maßnahmen für ein erfolgreiches Zukunftskonzept vorbereitet, um negative Effekte aus der Insolvenz der Tochtergesellschaft Neuenstein auszuschließen. „Wir sind sicher, dass die KG mit den Standorten Biberach und Pniewy stark aufgestellt ist und auch ohne Neuenstein eine gute Perspektive hat“, betont Kammerer.

Redigiert von Thobias Quaß

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