09. Juli 2019 | Recycling

Kunststoffrecyclat aus Haushaltsabfällen bei Mondi

Das Unternehmen intensiviere in die Entwicklung flexibler Verpackungen mit recycelten Kunststoffen aus Haushaltsabfällen
Das Unternehmen intensiviere in die Entwicklung flexibler Verpackungen mit recycelten Kunststoffen aus Haushaltsabfällen
Quelle: Mondi

Immer mehr flexible Verpackungen mit – oder gar gänzlich aus – Rezyklaten kommen auf den Markt. Der global aktive Verpackungs- und Papierhersteller Mondi will seine Anstrengungen für die Entwicklung von mehr flexiblen Verpackungen mit recycelten Kunststoffen aus Haushaltsabfällen intensivieren. So führte das Project Proof, ein Pioneer-Project der Ellen MacArthur Foundation unter Leitung von Mondi, zu einem gebrauchsfähigen Form-, Füll- und Siegel- (FFS) Beutel-Prototypen für Non-Food-Artikel wie Wasch- oder Geschirrspülmittel mit einem Anteil von 20 % Postconsumer-Kunststoffrezyklat.

Bis 2025 Recycling-beutel für Lebensmittel

Dieser Beutel soll jetzt gezielt zu einem marktfähigen Produkt für multinationale Kunden im Bereich der kurzlebigen Konsumgüter (FMCG) weiterentwickelt werden. Aufgrund der Materialmischung erinnere der Beutel im Aussehen an Recycelpapier, mit kleinen unregelmäßigen Farbpunkten. Perspektivisch sollen bis 2025 alle flexiblen Kunststoffverpackungen des Unternehmens mindestens 25 % recyceltes Altmaterial aus Verpackungsabfällen enthalten, auch jene für Lebensmittel, wenn es die Vorschriften für Anwendungen mit Lebensmittelkontakt zulassen. Dafür wurden mit den beteiligten FMCG-Herstellern im Hinblick auf die Standards für Lebensmittelanwendungen hohe technische Vorgaben vereinbart. Mehrere Monomaterial-Strukturen würden bereits getestet.

Redigiert von Thobias Quaß

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