15. März 2019 | Verpackungstechnik

Monoblock mit Multifunktion

Mini-Monobloc
Das Mini-Monoblock-Abfüll- und Verpackungssystem kann Kunststoff-, Glas- und Metallbehälter verarbeiten
Quelle: Filamatic

Laut dem US-Maschinenhersteller Filamatic erleben Monoblock-Abfüllanlagen derzeit eine Renaissance. „Es ist eine herausfordernde, aber aufregende Zeit für Anlagenhersteller“, sagt Ken Himes, Berater für Monoblock-Systeme. „Neue Branchen, wachsende Märkte, neue Kunden mit spannenden Produkten – was könnte es für eine bessere Zeit geben, um neue und innovative Lösungen zu entwickeln als jetzt.“

Kleine Standfläche, großer Datenspeicher

Im Ergebnis entstehen derzeit neue Trends für Monoblocks. Einer davon ist, dass die Stellflächen für die Anlagen immer kleiner werden, da Anwendern immer weniger Platz in ihren Produktionsstätten zur Verfügung stehen. Daher werden unter anderem immer öfter Mini-Monoblocks oder Monoblock-Systeme als Tischgerät angeboten.

Immer öfter kommen auch Servomotoren zum Einsatz in Monoblock-Abfüllanlagen. Sie sorgen für eine lineare Positionierung im Abfüll-/Verschlussprozess, platzieren und verdrehen Schraubverschlüsse auf Behältern. Servomotoren erlauben es, dass verschiedene Spezifikationen beim Verschließen der Flaschen umgesetzt werden können. Darüber hinaus lassen sich über den Einsatz der Servomotoren wichtige Daten aufzeichnen und analysieren.

Trendiger Mini-Monoblock

Ein Beispiel für diese Trends ist das Mini-Monoblock-Abfüll- und Verpackungssystem des Herstellers. Die Anlage nutzt eine Servosteuerung, um das Abfüllen von Flüssigkeiten sowie das Verschließen mit Kappen oder Stöpseln kosteneffizient umzusetzen. Laut Hersteller kann das System Kunststoff-, Glas- und Metallbehälter verarbeiten. Die Größen sollen dabei vom Mikroröhrchen bis zu Behältern mit 100 ml reichen können.

Die Anlage lässt sich dem Unternehmen zufolge durch eine einzelne Person bedienen. Sie wurde für den Einsatz in den Bereichen Pharma, Diagnostika und Biotech entwickelt und soll auch für die Fertigung von Kleinserien geeignet sein. Das System umfasst Sortiereinsätze sowie einen Schaltschrank und benötigt dennoch eine Stellfläche von lediglich ca. 61 x 122 cm.

20.000 Installationen

Filamatic beliefert seit mehr als 65 Jahren Unternehmen der Branchen Pharma, Diagnostik, Medizin, Biotech, Gesundheit, Kosmetik sowie Lebensmittel und Getränke. Nach eigenen Angaben konnte das Unternehmen rund 20.000 Maschinen weltweit verkaufen. Dabei deckt es mehrere Prozesse ab, zum Beispiel Sortieren, Reinigen, Abfüllen und Verschließen.

Redigiert von Christiane Lingrön

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