08. November 2018 | Recycling

Erweiterte Kennzeichnung für Einwegflaschen

2016 stellte die Getränke-Industrie zusammen mit dem Handel eine freiwillige zusätzliche Kennzeichnung für pfandpflichtige Einweggetränkeverpackungen vor. Die Verbraucherinnen und Verbraucher finden auf den Etiketten gesetzlich bepfandeter Flaschen und Dosen der teilnehmenden Unternehmen nunmehr die zusätzlichen Informationen „Einweg“, „Pfand“ sowie die Angabe der Pfandhöhe (0,25 Euro). Diese ergänzen das Pfandlogo der Deutschen Pfandsystem-Gesellschaft (DPG).

Der Großteil der teilnehmenden Wasser, Bier oder Erfrischungsgetränke abfüllenden Unternehmen (rd. 86 %) habe die freiwillige Kennzeichnung bereits Ende 2017 komplett umgesetzt. Darüber hinaus setzten weitere Akteure eine Kennzeichnung im Sinne der Initiative um, da der DPG den am System teilnehmenden Erstinverkehrbingern diese transparenten Kennzeichnungen empfehle.

VerpackG bringt neue Kennzeichnung
Unabhängig von der freiwilligen Kennzeichnung bepfandeter Einweg-Getränkeverpackungen treten ab 1. Januar 2019 neue gesetzliche Regelungen des Verpackungsgesetzes zur Kennzeichnung im Handel in Kraft. Diese sehen für bepfandete Einweg-Getränkeverpackungen sowie für Mehrweg-Getränkeverpackungen eine verpflichtende Kennzeichnung „Einweg“ bzw. „Mehrweg“ in der Verkaufsstelle vor.

Redigiert von Thobias Quaß

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