10. Oktober 2017 | Wirtschaft

Generationennachfolge Bausch+Ströbel abgeschlossen

„,50 Jahre Innovation – und wir haben noch viel vor’", so lautet das Motto des Jubiläumsjahrs bei dem Ilshofener Pharmamaschinenproduzenten B+S. „Und das bedeutet natürlich, dass wir im Jubiläumsjahr 2017 nicht nur mit Stolz auf das Erreichte zurückblicken, sondern tatkräftig an der Zukunft des Unternehmens arbeiten“, so Siegfried Bullinger und Rolf Ströbel, die beiden Gründungsgesellschafter des Spezialmaschinenherstellers Bausch+Ströbel.

Nachdem nun kürzlich mit der Einweihung der neuen Fertigungshalle ein weiterer baulicher Meilenstein in Richtung Zukunft gelegt wurde, geht es jetzt daran, auch die Organisation weiter an die Herausforderungen  der Zukunft anzupassen. Aus diesem Grund wurde nun der zweite Schritt der Generationennachfolge vollzogen.

Nachdem Markus Ströbel, Sohn von Rolf Ströbel, bereits seit 2001 Geschäftsführer ist, wird nun auch bei der Familie Bullinger die 2. Generation in die Geschäftsführung einziehen. T. Bullinger folgt seinem Vater Siegfried Bullinger nun ebenfalls als Geschäftsführer nach.

Auf mehrereren Schultern

Bereits 2013 wurde mit Dr. Hagen Gehringer ein Geschäftsführer eingestellt, der nicht aus dem Kreis der Familienstämme kommt. Dem rasanten Wachstum des Unternehmens Rechnung tragend ist nun geplant, die Geschäftsleitung in naher Zukunft um weitere Mitglieder zu erweitern und die anstehenden Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Unter Mitwirkung des erst kürzlich installierten Beirats wurde ein tragfähiges Zukunftskonzept erarbeitet.

Thorsten Bullinger, Rechtsanwalt, ist bereits seit Jahren im Unternehmen in verschiedensten Funktionen tätig, zuletzt als Bereichsleiter Recht, Verwaltung und Finanzen. Zudem ist er Geschäftsführer von Gmpi in Ilshofen, ebenfalls ein Maschinenbauunternehmen im Bereich Verpackungstechnik.

„Für mich ist es wichtig, dass wir auch künftig ein familiengeführtes Unternehmen bleiben, deshalb bin ich froh, dass für unsere Familie nun künftig mein Sohn aktiv an der Lenkung des Unternehmens beteiligt ist“, so S. Bullinger. Er selbst war erst Anfang 20, als er B+S mitbegründete.

In den darauf folgenden Jahrzehnten war er vor allem der technische Kopf des Unternehmens, viele Entwicklungen sind ihm und seinem großen Engagement zu verdanken. Ebenso prägte er durch seine Persönlichkeit das Unternehmen – dem er natürlich als Gesellschafter weiter verbunden bleibt – wie dies auch bereits bei R. Ströbel der Fall ist.


Generationennachfolge bei Bausch+Ströbel abgeschlossen
Stabübergabe an die zweite Generation: Siegfried Bullinger mit seinem Sohn Thorsten Bullinger
Quelle: B+S
Generationennachfolge bei Bausch+Ströbel abgeschlossen
Das neue Geschäftsleitungsteam: Thorsten Bullinger (Mitte) und Markus Ströbel (re.) mit Dr. Hagen Gehringer
Quelle: B+S

Redigiert von Norbert Sauermann

nach oben drucken RSS-Feed