13. Juni 2018 | Achema | | Neuheit

Premiere: Isolator und Füllmaschine in Einem

FlexPro50
Durch den Austausch weniger Formatteile können mit FlexPro 50 genestete Spritzen, Zylinderampullen und Vials auf einer Linienkonfiguration verarbeitet werden
Quelle: Groninger

Auf der Achema präsentiert Groninger sein neuestes Linienkonzept „Integra“ erstmals dem internationalen Fachpublikum. Gemeinsam mit Entwicklungspartner Skan entstand die Anlage, die Isolator und Füllmaschine vereint. Damit lassen sich Vials in unterschiedlichen Leistungsklassen verarbeiten. Bei der Verarbeitung aseptischer und toxischer Produkte in der Pharma- und vor allem Biotech-Industrie soll so das Gefährdungspotenzial für das Bedienpersonal reduziert werden.

Die „Integra“ lässt sich leicht reinigen und zeichnet sich durch kurze Dekontaminationszyklen aus, heißt es weiter. So soll durch die Integration von Füllmaschine und Isolator und der Einbindung des „Skanfog“ Dekontaminationssystems eine Dekontamination in rund 30 Minuten möglich sein. Mehr Sicherheit und Unterstützung bei Formatteilwechseln wird zudem durch den Einsatz von QR-Codes ermöglicht, die dem Bedienpersonal einen besseren Überblick zu Position, Einbaureihenfolge sowie Rezeptzuordnung geben.

400 Vials pro Minute

Die Maschinenfamilie umfasst verschiedene Linienkonfigurationen mit standardisierten oRABS- oder mit Isolator-Modulen. Die maximale Produktionsleistung liegt laut Hersteller bei effektiv 400 Vials pro Minute.

Neben der „Integra“ zeigt das Unternehmen weitere „Ready-Engineered“-Modelle seiner sogenannten „Business Line“. Darunter seine Lösungen für die aseptische Verarbeitung kleiner Volumina von Spritzen und Vials, eine Stand-alone Füll- und Verschließmaschine für Spritzen sowie ein Konzept für die Verarbeitung von Flaschen für den Consumer-Healthcare-Markt. Außerdem ist ein Bereich dem Thema Industrie 4.0 gewidment.

Achema, 11. bis 15. Juni 2018, Frankfurt am Main: Halle 3.1, Stand G72

Redigiert von Christiane Lingrön

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