12. April 2019 | Wirtschaft

Gerresheimer gut gestartet

Spritzenfertigung
Für weiteres Wachstum baue das Unternehmen ein neues Werk in Skopje und erweitert den Geschäftsbereich Advanced Technologies um ein Start-Up Projekt zur Inhalations-Messung
Quelle: Gerresheimer

Die Gerresheimer AG hat das erste Quartal des Geschäftsjahres 2019 (1. Dezember 2018 bis 28. Februar 2019) mit einem Umsatzwachstum von 6,3 % auf 308,5 Mio. Euro (290,4 Mio. Euro im Vorjahresquartal) abgeschlossen. Im ersten Quartal 2019 hat sich das Geschäft mit Injektionsfläschchen, Ampullen und Karpulen gut entwickelt, ebenso wie mit Behälterglas für Medikamente und Kosmetik.

Die Ergebnisse im Detail

Das währungsbereinigte Adjusted EBITDA ist auf EUR 145,5 Mio. im ersten Quartal 2019 (53,4 Mio. Euro 2018) gestiegen. Darin enthalten ist der Sondereffekt aus einem sonstigen betrieblichen Ertrag von 92,3 Mio. Euro aufgrund der Ausbuchung von bedingten Kaufpreisbestandteilen aus dem Erwerb der Sensile Medical.

Außerdem wurde im ersten Quartal 2019 kein Adjusted EBITDA aus dem 2018 verlorenen Inhalator-Auftrag erzielt. Ohne diese beiden Sondereffekte läge das währungsbereinigte Adjusted EBITDA im ersten Quartal 2019 mit 53,2 Mio. Euro um 0,9 Mio. Euro über dem Vorjahresquartal. Das berichtete Adjusted EBITDA betrug 145,9 Mio. Euro nach 52,6 Mio. Euro im ersten Quartal 2018.

Das Konzernergebnis lag im ersten Quartal 2019 bei 99,3 Mio. Euro, und damit 50,1 Mio. Euro höher als im Vorjahresquartal. Das bereinigte Konzernergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen betrug 109,2 Mio. Euro (58,1 Mio. Euro 2018).

Ausblick 2019

Im Geschäftsjahr 2019 sollen die Umsatzerlöse in einer Bandbreite von rund 1,4 Mrd. bis 1,45 Mrd. Euro liegen. Das geschätzte Adjusted EBITDA liegt bei rund 387 Mio. Euro (Bandbreite: plus/minus 5 Mio. Euro) nach 289,1 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2018.

Die Anpassung der zuvor erwarteten 295 Mio. Euro liegt an dem bereits im 1. Quartal 2019 realisierten sonstigen betrieblichen Ertrag in Höhe von 92,3 Mio. Euro aufgrund der Ausbuchung von bedingten Kaufpreisbestandteilen aus dem Erwerb der Sensile Medical. Die Investitionen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen werden 2019 bei rund 12 % liegen.

Redigiert von Thobias Quaß

nach oben drucken RSS-Feed