15. Mai 2019 | Recycling

Nachhaltige Verpackung für SB-Fleisch

Mit der neuen Schale spare das Unternehmen allein bei einem Hackfleischartikel ca. 125 t Kunststoff pro Jahr ein
Mit der neuen Schale spare das Unternehmen allein bei einem Hackfleischartikel ca. 125 t Kunststoff pro Jahr ein
Quelle: Kaufland

Als Teil der REset Plastic-Strategie der Schwarz Gruppe, die damit u.a. Vermeidung, Recycling sowie Innovation und Aufklärung über Kunststoffverpackungen forciert, will deren Supermarktkette Kaufland den Kunststoffeinsatz weiter reduzieren. Dazu entwickelt man zurzeit innovative Verpackungen für SB-Fleisch. Den Start mache die Verpackung für Hackfleisch aus der Selbstbedienung, die mit 70 % weniger Kunststoff auskomme.

Statt einer Schale aus Kunststoff soll nun beim Hackfleisch künftig eine aus Karton verwendet werden. Dieser sei mit einer dünnen wiederverwertbaren Kunststofffolie ausgekleidet. Durch das Trennen von Karton und Folie können die einzelnen Wertstoffe der Verpackung separat recycelt werden. Der Kunde erkenne an einem Hinweis auf der Verpackung, wie die Bestandteile getrennt werden müssten, um sie optimal zu recyceln.

Kurze Wege und enge Zusammenarbeit

Gefertigt werden die Kartonschalen nach Unternehmensangaben in den eigenen Fleischwerken, um Transportwege zu reduzieren. Bei diesem Projekt arbeite das Unternehmen mit dem Verpackungsmaschinenhersteller Mondini (deutsche Vertretung der Firma Ribbeck GmbH & Co.) zusammen. Das Hackfleisch in der neuen Verpackung soll ab Herbst 2019 bei Kaufland erhältlich sein.

Redigiert von Thobias Quaß

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