12. Oktober 2017 | Wirtschaft | Neuheit

Serialisation als Outsourcingangebot

Pack Handling System MV-50
Das Pack Handling System MV-50 sorgt für sichere Serialisierung
Quelle: Laetus

Unter dem Namen SaaS+ haben Laetus, MSK Pharmalogistic und tracekey ein Angebot auf den Markt gebracht, mit dem sich Serialisierung pharmazeutischer Produkte komplett in ein GMP-zertifiziertes Herstellungsumfeld auslagern lässt.

SaaS+ steht für „Serialisation as a Service“. Nach Angaben der Partner bietet das Paket einen „Serialisierungs-Rundum-Service“ für die pharmazeutische Industrie. Das umfasst den Transport in ein 4500 m2 großes temperaturgeführtes (15-25 °C) Lager, die Lagerung auch unter Quarantäne, das Konfektionieren, die Serialisierung und anschließende optische Kontrolle, das komplette Datenmanagement inklusive Reporting an die Aufsichtsbehörden und die Wiedereingliederung in die Lieferkette des Kunden.

Compliance-Anforderungen erfüllen

Laut den Unternehmen sei dieses Konzept bislang einzigartig. Es fasst die Kompetenzen der drei Partner zusammen: MSK verfügt über eine Herstellererlaubnis nach §13 Arzneimittelgesetz und ist in der Pharmalogistik zu Hause, tracekey bietet cloudbasiertes Datenmanagement und Laetus ist spezialisiert auf die Implementierung von Qualitätskontrollen und Track & Trace Systemen in pharmazeutische Verpackungsprozesse. Pharmahersteller erhalten damit nun die Möglichkeit, die Erfüllung der Compliance-Anforderungen aus der eigenen Produktion komplett zu MSK zu verlagern.

Alternativ lasst sich der Service auch zeitweise als Back-up für Produktionsspitzen, ungeplante Produktionsengpässe oder Notfälle nutzen.

Redigiert von Christiane Lingrön

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