11. Februar 2019 | Packstoffe + Packmittel

Liner aus Hochbarriere-Seitenfaltenschläuchen

FIBC-Liner
FIBC-Liner gelten als umweltverträgliche Alternative zu Aluminiumbarrieren
Quelle: Mondi

Mondi hat in eine Seitenfaltenanlage für die Produktion von Auskleidungsfolien (Liner) für flexible Schüttgutbehälter am Standort Steiermark (Mondi Styria) investiert. Damit will die Gruppe die Lieferkapazitäten seiner eigenen Aussagen nach umweltverträglichen Liner zu steigern. Geeignete Einsatzbereiche seien Milchpulver, Mehl, Zucker, Gewürze, sonstige Lebensmittel, Pharmazeutika und weitere Anwendungen. Die Liner sollen das Kontaminationsrisiko minimieren und die Betriebssicherheit beim Handling verbessern.

Bis zu 4.400 mm

Die neue Anlage im österreichischen Folienextrusionswerk hat dem Unternehmen zufolge ihren Fokus auf umweltverträgliche Produkte, einschließlich dünnerer, recyclinggerechter Folien- und Schichtstrukturen. Sie soll Hochbarriere-Seitenfaltenschläuche mit einem Gesamtumfang von bis zu 4.400 mm liefern. Dazu ist sie mit einem speziellen HEPA-Luftfilter ausgestattet, der die Luft im Blasfolienschlauch von Bakterien und Feinstaub freihält.

Unterschiedliche Strukturen erhältlich

Die Liner lassen sich in unterschiedlichsten Strukturen ordern, von PE- über mehrschichtige Folien wie PE/PA- und PE/EVOH- bis hin zu siebenlagigen PE/PA/EVOH-Strukturen, einschließlich Additiven und Farbstoffen. Im Gegensatz zu Linern aus Flachfolien oder Aluminiumfolie sollen die neuen Liner aus Hochbarriere-Seitenfaltenschläuchen das Kontaminationsrisiko an der Innenseite minimieren.

Redigiert von Thobias Quaß

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