15. Juni 2019 | Packstoffe + Packmittel

Kunststoffverpackungen haben Nachhaltigkeitspotential

Kunststoffe sind nicht per se schlecht für die Umwelt. Ihre Ökobilanz ist teilweise sogar besser als die von Glas oder Papier, so die Wetropa-Group, die auf Schaumstoffverarbeitung spezialisiert ist. Damit blieben Kunststoffe als Verpackungsmaterial für bestimmte Verbrauchs- und Wirtschaftsgüter auch in Zukunft unabdingbar.

Das Unternehmen beteiligte sich mit seiner Aufklärungskampagne, die in Form eines e-Magazins Kunden über das Nachhaltigkeitspotenzial, vor allem von Schaumstoffverpackungen, informiert, an der Initiative des Deutschen Verpackungsinstitutes (dvi) zum Tag der Verpackung Anfang Juni.

Funktionierender Kreislauf

Recycling sei für das Unternehmen schon länger ein Thema, bereits seit 2013 verfüge man über ein Umweltmanagementsystem nach DIN ISO 14001:2015. Die Produktionsabfälle der unvernetzten PE-Schaumstoffe werden gesammelt, regranuliert und zu Rezyklat verarbeitet. Anschließend lassen sie sich nahezu unbegrenzt erneut dem Herstellungsprozess zuführen, während sich Papierfasern nur rund sechsmal wiederaufbereiten ließen.

Berücksichtige man also den Ressourcenverbrauch entlang der gesamten Wertschöpfungskette hättben einige Kunststoffe den Angaben zufolge sogar eine bessere Ökobilanz.

Redigiert von Thobias Quaß

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